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Für Armin Laschet wird beim Ständehaus-Treff am 10.9.2018 in Düsseldorf italienisch gekocht

Ständehaus-Treff in Düsseldorf : Für Armin Laschet wird im Ständehaus italienisch gekocht

Was kommt auf den Tisch, damit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet einen guten Abend hat? Diese Frage hat sich der Koch Georg Heimanns gestellt. Seine Antwortet lautet Saltimbocca. Aber da geht noch mehr.

Von der Kanzlerin bis zum erfolgreichen Liedermacher: Beim Ständehaus-Treff sind in 16 Jahren zahlreiche prominente Gäste interviewt worden. Am 10. September wird RP-Chefredakteur Michael Bröcker den Ministerpräsidenten von NRW, Armin Laschet, auf der Bühne unter der großen Glaskuppel vor mehr als 500 Gästen befragen. Auch dieser Abend wird ein Top-Ereignis, bei dem Wirtschaftsführer, Kulturschaffende und viele weitere Vertreter aus Politik und Gesellschaft anreisen.

Wochen vor dem Termin kommen die Gastronomie-Unternehmer Joanna Epstein und Georg Heimanns (GCS Catering) sowie der Organisator des Abends, Jörg Philippi-Gerle und seine Kollegin Kathrin Böcker zusammen, um das Essen und die Tisch-Deko zu bestimmen. Wegen der nahen Sommerpause fand dieser Termin jetzt mehr als zwei Monate vor dem Event statt – im Klee’s im K20, das ebenso zu GCS gehört wie die Opern- und Tonhallengastronomie und das Glas Lennarz in Flingern.

Die Essgewohnheiten und Vorlieben des Gastes werden stets akribisch durch Zeitungslektüre und im Netz recherchiert. „Armin Laschet ist Aachener, er ist kein Freund der schweren regionalen Küche etwa mit Kohlgerichten“, sagt Epstein. Er esse lieber italienisch. Was das heißt, erfährt Philippi-Gerle beim Abstecher in die Küche, in die ihn Heimanns einlädt.

Der Koch hat als Vorspeise einen Avocado-Mango-Salat mit Jakobsmuscheln kreiert. „Der Sommer ist im September ja noch nah“, sagt der erfahrene Gastronom und Philippi-Gerle kommentiert nur: „Köstlich.“ Der Landesvater darf sich dann auf Saltimbocca alla Romana freuen. Das Kalb ist hier nicht dünn geschnitten, weil dies im Ständehaus zu einem zeitlichen Problem führen würde. Damit alle Gäste gleichzeitig essen können, kommen zartrosa gegarte Kalbsfilets, mit Parmaschinken und einem gebackenen Salbeiblatt belegt, auf den Teller. Dazu werden Butter-Linguini und eine Auberginen-Roulade gereicht.

Joanna Epstein mit den Varianten für die Tischdeko. Es gewinnt das Modell mit den Printen (links). Foto: Bretz, Andreas (abr)

„Was ist mit den Weinen“, fragt Kathrin Böcker. Je drei Weiß- und Rotweine stehen bereit, am Ende machen ein Sauvignon Blanc (Rheinhessen) und ein Syrah (Frankreich) das Rennen. Den Abschluss versüßt ein Pannacotta mit Beerenfrüchten.

Es gibt also Schlimmeres, als beim Ständehaus-Treff zu Gast zu sein. Hintersinn haben stets auch die Wahl der Aperitifs und der Tischdeko. Die Gäste werden am 10. September im Foyer mit Drinks in den Landesfarben begrüßt.

Bei der Deko stehen drei Varianten zur Auswahl: ein schwarz-gelbes Bouquet aus Gerbera und Granulat sowie ein üppiges Gesteck mit Tomaten, Basilikum und Olivenzweigen. Ausgewählt wird aber die Variante mit Aachener Printen, schließlich ist der Sommer noch nah, aber der Herbst und die Lust aufs Weihnachtsgebäck nicht fern. Laschet kann kommen, 70 Mitarbeiter in Küche und Service werden bereitstehen.