Neue Verbindung zur Uni: Fünf Millionen für U 79-Verlängerung

Neue Verbindung zur Uni : Fünf Millionen für U 79-Verlängerung

Voraussichtlich ab Sommer 2010 können Studierende die Heinrich-Heine-Universität mit der Linie U 79 erreichen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat gestern den Bewilligungsbescheid für die finanzielle Förderung unterzeichnet.

Für die Verlängerung der Linie erhält die Landeshauptstadt 5,24 Millionen Euro, die Gesamtkosten betragen 8,6 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen im Juni beginnen und nach einem knappen Jahr abgeschlossen sein.

Die neue Strecke der U 79 wird dann wie folgt aussehen: Von der bisherigen Endhaltestelle "Kaiserslauterner Straße" (in der Nähe der Philipshalle) fährt die Bahn über die Trasse der U 74/U 77 bis zur Haltestelle "Werstener Dorfstraße" (an der Autobahn 46).

Von dort gelangt die U 79 über die Trasse der Straßenbahn-Linie 701/713 zur Ostseite der Uni. Dort entstehen neue Verbindungsgleise. Die Fahrtzeit vom Hauptbahnhof zur Uni soll sich durch die Verlängerung der U 79 um voraussichtlich neun Minuten verkürzen.

Mit dem Bewilligungsentscheid endet eine lange Diskussion. Der politische Grundsatzbeschluss für das Projekt war vor mehr als drei Jahren gefasst worden, dann geschah trotz deutlicher Forderungen der Studierendenvertretung lange nichts.

Nachdem die Uni-Politiker das Thema auch in den OB-Wahlkampf getragen hatten, fällte der Bauausschuss im Oktober den Bau- und Finanzierungsbeschluss — in Erwartung des Fünf-Millionen-Zuschusses.

"Lang gehegter Wunsch der Uni"

Entsprechend erleichtert reagierte gestern Oberbürgermeister Dirk Elbers: "Mit der Verlängerung der U 79 geht ein lang gehegter Wunsch der Heinrich-Heine-Universität und ihrer Studenten in Erfüllung. Ich freue mich, dass die Mittel nun bewilligt sind und die ÖPNV-Anbindung unserer Universität damit deutlich verbessert wird."

(RP)
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