Frühlingskirmes 2019: Rummel am Tonhallenufer beginnt am 1. Mai

Freizeit in Düsseldorf : Frühlingskirmes lockt mit riesigem Biergarten

Die Kirmes am Tonhallenufer beginnt dieses Jahr bereits am 1. Mai und dauert so zwei Tage länger als sonst.

Noch bis einschließlich Sonntag läuft die Osterkirmes auf dem Staufenplatz (am heutigen Freitag findet das Feuerwerk statt), doch die Schausteller sitzen schon auf heißen Kohlen. Denn kaum ist das letzte Würstchen verkauft und die letzte Karussellrunde gedreht, muss in Windeseile zusammengepackt und abgebaut werden, da die Frühlingskirmes am Tonhallenufer dieses Jahr bereits am 1. Mai startet. „Spielt das Wetter mit, hoffen wir auf eine halbe Million Besucher“, sagt Oliver Wilmering. Am Staufenplatz war das bis jetzt der Fall, „wir werden die angepeilten 300.000 Gäste locker überbieten“, erklärt der Schausteller-Vorsitzende.

Nur noch bis Sonntag kann auch der Kirmestaler erworben werden, der während der Frühlingskirmes aber nicht an Wert verliert. Kirmesgänger können damit Geld sparen – und unterstützen auch noch einen guten Zweck: Zehn Cent gehen an den Verein Renniere, der dialysepflichtigen Kindern hilft, darüber hinaus spenden die 45 Schausteller 500 Kirmestaler an die Düsseldorfer Kulturliste, die Bedürftigen Besuche von Kulturinstituten in der Stadt ermöglicht. „Menschen mit geringem Einkommen können sich bei uns melden, wir bringen sie dann auf die Gästeliste entsprechender Einrichtungen von Theater über Lesung bis Kino“, erläutert Laura Meier. Entscheidend ist ein Einkommen von nicht mehr als 1066 Euro, das als Armutsgrenze gilt.

Um 13 Uhr am 1. Mai wird die Kirmes eröffnet, der Fassanstich am Riesenrad erfolgt um 15 Uhr. Neben den Neuheiten auf der Osterkirmes, Fighter und Ghost, gibt es am Tonhallenufer auch wieder die Überschlagschaukel. Und: „Wir haben dort den viellelicht größten und schönsten Biergarten Düsseldorfs mit einem einmaligen Rheinblick“, schwärmt Wilmering. Er selbst ist für eine Attraktion auf der Kirmes verantwortlich, die vermeintlich unscheinbar ist, aber immer noch sehr gut angenommen wird: das Puppentheater. „Sogar an einem sonst eher lahmen Mittwoch standen die Kinder mit ihren Eltern hier Schlange“, erzählt der Puppenspieler, der rund 20 Märchen in seinem Repertoire hat, aber auch ein modernes Umweltstück aufführt. Jedenfalls seien die Aufführungen (täglich 16 Uhr) immer „pädagogisch anspruchsvoll, ich komme ohne Verkloppen aus, dafür sind mir meine Puppen auch zu wertvoll“.

Neu ist der „Best Friends Day“, bei dem der beste Freund oder der Partner am Mittwoch, 8. Mai, den zweiten Chip für ein Fahrgeschäft umsonst erhält. „An der Losbude oder den gastronomischen Betrieben gibt’s 20 Prozent Rabatt“, verspricht der Schausteller-Chef.

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