Fridays for Future: So läuft die Demonstration am Flughafen Düsseldorf

Gruppen aus der Region : „Fridays For Future“- Demo am Flughafen Düsseldorf endet friedlich

„Fridays For Future“- Demo startet am Flughafen Düsseldorf

Kurz vor Ende der Sommerferien demonstrierte „Fridays for Future“ am Flughafen in Düsseldorf. Vor allem Gruppen aus der Region waren dabei.

Regionale Ortsgruppen von „Fridays For Future“ demonstrierten am Freitagmittag am Düsseldorfer Flughafen. Nach Veranstalterangaben waren rund 300 Schüler aus mehreren NRW-Städten dabei.Teilnehmer aus Kleve, Wuppertal, Duisburg, Wülfrath, Düsseldorf, Neuss, Krefeld und weiteren Orten waren dabei. Organisator war die Fridays-for-Future-Gruppe Niederrhein-Wupper.

„Meine Hauptbotschaft ist, dass es Alternativen zum fliegen gibt, die nicht ausreichend genug gefördert werden“, sagte die 18-jährige Hannah Hübecker vom Awareness-Team.

Die Aktion unter dem Motto „Bleib am Boden!“ startete gegen 12 Uhr am Fernbahnhof des Flughafens. Die Demo marschierte von dort zum Terminal. Dann sammelten sie sich zu einer kurzen Kundgebung auf dem Parkplatz sowie einem sogenannten „Die-In“ im Eingangsbereich. Dabei legten sich die Demonstranten wie tot auf den Boden, um auf ihre Aktion aufmerksam zu machen.

Der Betriebsablauf des Flughafens wurde durch die angemeldete Aktion nicht beeinträchtigt, wie ein Airportsprecher auf dpa-Anfrage bestätigte. Demnach sei „die Veranstaltung absolut friedlich“ abgelaufen. Auch die Polizei vermeldete einen ruhigen Verlauf. Es seien keine Personen fest- oder in Gewahrsam genommen worden, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Düsseldorf.

Die „Fridays for Future“-Demo startet am Flughafen in Düsseldorf. Foto: Simona Meier

Mit den Protesten wollten die Aktivisten von „Fridays for Future“ auf die schädlichen Folgen des Flugverkehrs für die Umwelt aufmerksam machen. Man wisse schon lange, „dass Fliegen die klimaschädlichste Art zu reisen ist“, hieß es in einem Aufruf der Bewegung.

(ham/top/dpa)
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