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Freunde sammeln für Fortbestand des Café à GoGo

Pempelfort : Freunde sammeln für Fortbestand des Café à GoGo

Nach dem Tod des Vollblut-Musikers und Wirts der Kult-Kneipe Café à GoGo, Peter Kallen, sammeln Freunde Geld, um den Fortbestand des Lokals für Livemusik zu sichern.

Knapp eine Woche nach dem Tod des in Düsseldorf bekannten Musikers und Wirts des Café à GoGo, Peter Kallen, haben Freunde – Wilfried Hamann, Volker König und „Taximann“ Jürgen Koll – ein Spendenkonto eingerichtet. Das Geld soll „ausschließlich für das Überleben des Café à GoGo“ verwendet werden. Kallens Witwe Bea will die Livemusik-Kneipe an der Schwerinstraße im Sinne ihres verstorbenen Mannes weiterführen. Das gehe gerade in Corona- und Lockdown-Zeiten für die Gastronomie nicht ohne eine große finanzielle Belastung und Herausforderung, heißt es in einem Text, der unter anderem auf Jürgen Kolls Blog (taximann-juergen.blogspot.com) und auf seiner Facebookseite (Jürgen Koll – Taximann) verbreitet und in dem auch das Spendenkonto genannt wird. „Die Anteilnahme ist schon jetzt riesig“, sagt Koll.

Ein Fortbestand des Café à GoGo sei „nur mit Hilfe der Menschen möglich, die auch bisher den Laden in Schwung gehalten haben. Darüber sind sich alle Beteiligten einig. Sie sind bereit, mit- und weiterzumachen. Unsere kleine Musikkeimzelle soll weiter existieren und bedarf der Unterstützung“. Bea Kallen würde sich darüber hinaus über eine Spende an das Palliativ-Care-Team Düsseldorf freuen, das ihren Mann bis zuletzt mitgepflegt hat.