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Freizeittipps in Düsseldorf: Wo es noch Unbekanntes zu entdecken gibt

Freizeit-Tipps in Düsseldorf : Wo es noch Unbekanntes zu entdecken gibt

Die Stadtteile Golzheim, Lohausen und Stockum haben Einiges zu bieten. Der Park Lantz zählt noch zu den Geheimtipps und ist auch bei gutem Wetter nicht überlaufen.

Die drei benachbarten Stadtteile Lohausen, Stockum und Golzheim haben viele Gemeinsamkeiten. Sie liegen alle am Rhein und verfügen über weitläufige Grünanlagen mit unterschiedlichen Freizeitmöglichkeiten. Einrichtungen wie die Messe und die Arena, der Aquazoo, der japanische Garten und die Musikhochschule haben alle eine große Bedeutung über die Stadtteilgrenzen hinaus. Aber es gibt auch noch weniger Bekanntes zu entdecken wie etwa den Lantz’schen Park.

1 Der 16 Hektar große Park Lantz in Lohausen ist wenig bekannt und deshalb auch bei gutem Wetter nicht überlaufen. Die denkmalgeschützte Anlage hat eine interessante Historie, über die sich die Besucher mit Hilfe von Tafeln informieren können. Diese stehen am Haupteingang Lohauser Dorfstraße und am Eingang Heiligenweg. Im Park gibt es einen Spielplatz mit einer großen Kletteranlage, Rutschen und einem Basketballkorb. Sehenswert in der Mitte der Grünanlage ist die kleine Lantz’sche Kapelle aus dem Jahr 1879. Außerdem wird im Sommer auf dem weitläufigen Gelände ein temporärer internationaler Skulpturenpark aufgebaut. Damit wird an zwei Traditionen angeknüpft. So wurde der Park in der Mitte des 19. Jahrhunderts bereits mit Skulpturen ausgestattet. Ende der 1970er-Jahre machte der Galerist Alfred Schmela die historische Grünanlage zu einem großen Skulpturengarten.

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2 Rund zweieinhalb Kilometer lang ist der Rheinpark in Golzheim, der Hobbysportler, Sonnenanbeter, Picknick-Gruppen und Familien anlockt. Dort gibt es ausreichend Platz, um einen entspannten Tag zu erleben. Wer sich nicht selber versorgen will, der kann am Stadtstrand am Robert-Lehr-Ufer einkehren. Dort stehen zahlreiche Liegestühle, Sessel und kleine Tische bereit, die nach den jeweiligen Bedürfnissen zusammengestellt werden dürfen. Bequem können dann wunderbare Sonnenuntergänge genossen werden. Wer will, kann an den Containern Getränke und kleine Speisen erwerben. Chillige Musik sorgt für eine lockere Stimmung.

3 Der Aquazoo in Stockum am Nordpark ist seit vielen Jahren die bei weitem besucherstärkste Kultureinrichtung der Stadt Düsseldorf und bei Menschen jeden Alters gleichermaßen beliebt. Auf mehr als 2000 Quadratmetern wird die Evolution der Lebewesen nachgezeichnet, von der Entstehung des Lebens im Wasser, der Ausbreitung der Organismen im Meer, der Eroberung der Süßgewässer bis hin zur Besiedelung aller Lebensräume an Land. Mehr als 5000 Tiere aus mehr als 500 Arten, mehr als 1400 Museumsobjekte und interaktive Elemente und Medien warten darauf, von den Besuchern entdeckt zu werden. Darunter befinden sich so exotische Wesen wie der Paletten-Doktorfisch, der Pfaffenhut-Seeigel, der Schwarzspitzen-Riffhai oder die Schlammspringer. Regelmäßig finden zudem Rundgänge, Vorträge und Kreativangebote statt.

4 Für Fans des Schwimmsports ist das Hallenbad Rheinbad in unmittelbarer Nähe zur Arena ein beliebter Anlaufpunkt. Dort kann gleich in zwei Hallen auf 50 und 25 Meter langen Bahnen mit verschiedenen Tiefen trainiert werden. Eine Sprunganlage mit Ein-Meter- und Drei-Meter-Brett ergänzt das sportliche Angebot. Ein 28 Grad warmes Außenbecken mit Whirlliegen und Massagedüsen kann direkt aus dem Hallenbad angeschwommen werden. Im Freibad Rheinbad wiederum steht vor allen Dingen der Spaß im Vordergrund. Neben einem großen Schwimmbecken gibt es dort einen Erlebnisbereich mit einer breiten Rutsche und einem Wasserpilz, ein Sprungbecken und ein Kinderplanschbecken. Die abwechslungsreiche Wasserlandschaft wird durch eine großzügige Liegewiese und Sonnenterasse und einen Kinderspielplatz ergänzt.

5 An der Robert-Schumann-Hochschule an der Fischerstraße in Golzheim werden rund 850 Studentinnen und Studenten aus mehr als 40 Nationen ausgebildet. Die vier großen Studiengänge der Hochschule – Musik, Musikvermittlung, Ton und Bild sowie Musik und Medien – decken den gesamten Musikarbeitsmarkt ab. Aber auch aus dem Düsseldorfer Kulturleben ist die Hochschule nicht mehr wegzudenken. Während des Semesters finden jede Woche mehrere Vortrags- und Übungsabende im hochschuleigenen Konzertsaal, dem Partika-Saal, statt. Dort präsentieren die Studierenden ihr Können vor dem Publikum. Der Besuch der meisten dieser Veranstaltungen ist frei.