Verkehr : Der E-Scooter Lime ist zurück

Mehrere Anbieter platzieren ihre elektrischen Roller wieder im Stadtgebiet. Lime gibt Tipps für das Einhalten der Hygieneregeln, um eine Ansteckungsgefahr an den Fahrzeugen zu minimieren.

Der E-Scooter-Anbieter Lime hat nach einer mehrwöchigen Pause den Betrieb in Düsseldorf wieder aufgenommen. Mitte März hatte der E-Scooter-Anbieter alle Roller seiner Flotte eingesammelt und den Service vorübergehend eingestellt, um die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zu beobachten. Nun hat Lime die Hygienemaßnahmen verstärkt, um Nutzer und Mitarbeiter zu schützen. Alle E-Scooter würden desinfiziert, wenn sie gewartet, geladen und wieder auf den Straßen in Düsseldorf platziert werden. Die Mitarbeiter würden Handschuhe sowie Mundschutz tragen, um Hygienevorschriften einzuhalten. Den Nutzern rät Limes-General-Manager Alexander Pfeil: „Wer sich unsicher fühlt oder Bedenken hat, kann während der Fahrt Einweghandschuhe tragen oder den Lenker vor der Miete desinfizieren.” Gestartet wurde zunächst mit einer reduzierten Anzahl an E-Scootern. „Wir wollen mehr über den Bedarf und das Nutzungsverhalten in Erfahrung bringen und gleichzeitig unseren Service schrittweise wieder mehr Menschen zugänglich machen“, sagt Alexander Pfeil. Lime-Kunden können die Fahrzeuge im Düsseldorfer Betriebsgebiet nun wieder in der Lime-App auf dem Smartphone finden, buchen und die Miete beenden. Die E-Scooter sind zunächst in zentrumsnahen Gebieten an Verkehrsknotenpunkten platziert. Die Flottengröße wird entsprechend der Nachfrage laufend angepasst.

Mit fast identischem Konzept arbeiten andere E-Scooter-Anbieter wie Tier, Voi, Dott und Bird. Die Kunden zahlen eine einmalige Gebühr zum Freischalten. Das Fahren mit E-Scootern wird pro Minute berechnet. Je nach Anbieter kostet die Minute zwischen 15 und 20 Cent.