Oberkassel Lieder der Knef und eine schlaflose Prinzessin im Theater Luegallee

Oberkassel · Die Bühne in Oberkassel hat Erfolgsstücke aus 2021 und einige internationale Musiker im Programm. Chefin Christiane Reichert hat Zuversicht für das neue Jahr.

 In „Fisch zu viert“ spielen Christiane Reichert und Daniel Wandelt zwei der vier Hauptrollen.

In „Fisch zu viert“ spielen Christiane Reichert und Daniel Wandelt zwei der vier Hauptrollen.

Foto: Theater Luegallee

Das Theater an der Luegallee startet nach einer kurzen Pause am Freitag in das neue Jahr. Bis Sonntag, 16. Januar, steht das Erfolgsstück „Das Meerschweinchen“ auf dem Programm: Das Leben eines jungen Paares gerät wegen eines gen-manipulierten Nagers durcheinander. Am Freitag, 14. Januar, macht das Ensemble die Bühne frei für Thomas Busch. In seinem Programm „In dieser Stadt kenn’ ich mich aus“ interpretiert er mit seinem Pianisten bekannte Lieder der Sängerin Hildegard Knef.

Mit „Fisch zu viert“ holt das Theater ein Erfolgsstück des vergangenen Jahres wieder auf die Bühne. Es geht um einen Butler, der mit drei Schwestern Affären hat – ohne, dass sie dies voneinander wissen. Als der Mann sein versprochenes Geld verlangt und es nicht bekommt, will er sein Geheimnis ausplaudern. Dies wissen die Schwestern mit einigen makabren Tricks zu verhindern. Theater-Chefin Christiane Reichert führt Regie und spielt auch selbst eine Hauptrolle.

Christiane Reichert hat auch schon das Februar-Programm fertig und freut sich besonders auf „Was macht eigentlich Dornröschen?“ mit Julia Kretschmer (ab 3. Februar). „Sie spielt schon länger bei uns im Ensemble und es ist ihr erstes Solo-Programm“, sagt Reichert. Statt um romantische Märchen geht um eine Prinzessin mit Schlafstörungen und einen Prinzen, der zum Alptraum wird. „Da räumen wir durch viel Humor mit Klischees auf.“ Auch auf dem Februar-Spielplan stehen Musikprogramme mit Woodstock-Sänger Wolf Wiedemann (17. Februar), dem brasilianischen Duo Advento & Eichler (18. Februar) und der internationales Band „Akustolia“ (19. Februar).

Christiane Reichert blickt mit gemischten Gefühlen auf das Jahr 2021 zurück. Schwierig sei die Corona-Zeit gewesen, „da gibt es nichts schön zu reden“. Aber das Theater habe ein „bezauberndes Stammpublikum“. Das Geschäftsjahr 2021 konnte mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden – auch dank mehrere staatlicher Förderprogramme. „Nach zwei Jahren Pandemie ist unser Theater noch immer da, das ist doch ein Erfolg“, sagt Christiane Reichert, die das neue Jahr zuversichtlich begonnen hat.

Im Theater an der Luegallee gilt die 2G-Regel. Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz muss auch am Platz getragen werden. Wegen dieser Maßnahmen könnte der Zuschauerraum voll besetzt werden, aber Reichert hat die Plätze dennoch reduziert, um den Gästen genug Abstand zu gewähren. Zudem wurden eine Frischluftanlage und ein Luftfilter installiert.

Karten für die Vorführungen gibt es online unter www.theaterluegallee.de sowie unter Telefon 572222.