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Studierende der Kunstakademie Düsseldorf stellen aus

Installationen, Videos und Fotografie : Zehn junge Künstler stellen in leerstehendem Gebäude aus

Unter dem Titel „Unpin the Butterfly“ sind Installationen, Fotografie und Performances zu sehen. Veranstalter ist der Verein Empty Spaces.

Wenn ein Gebäude aufwendig saniert oder gar abgerissen werden soll, steht es nach dem Auszug der Büros, Geschäfte oder Mietenden erst einmal leer. Diesen Leerstand nutzen die Kunsthistorikerin Mara Sporn und der Verein „Empty Spaces“ (leere Räume) für Ausstellungen. Bis Sonntag kann die zweite Präsentation besucht werden. „Unpin the Butterfly“ heißt sie und findet statt im einem leeren Gebäudekomplex an der Graf-Recke-Straße 82.

„Mit dem Projekt geben wir jungen Künstlern eine Möglichkeit, ihre Werke trotz der noch andauernden Corona-Pandemie zu präsentieren“, sagt Mara Sporn. Die Künstler studieren noch an der Kunstakademie. So wie Nils Dunkel, der bei Rita McBride studiert und im Eingangsbereich seinen großformatigen Textilfotodruck „Final Bloom“ zeigt. Auf 4,50 mal 3 Meter ist eine einzelne Kirschblüte zu sehen, die den Übergang der Schönheit zum Verfall symbolisieren soll. „Last“ heißt die Installation von Moritz Riesenbeck. Er hat an die Fassaden im Innenhof des Bürokomplexes menschliche Figuren befestigt. Sie sind geformt aus gebrauchten Rettungsmatratzen und sollen verdeutlichen, wie die Arbeit das Privatleben der Menschen übernimmt.

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Das hohe Foyer hat sich Daria Nazarenko für eine ihrer Arbeiten ausgesucht. Die Künstlerin hat drei Gleitschirmsegel mittels Beton auf dem Boden verankert und mit Seilen aufwendig in den oberen Fenstern verankert. Das Foyer nutzt die Künstlerin zudem für eine Performance, die Freitag und Samstag um 18 Uhr zu sehen ist.

Weitere teilnehmende Künstler sind Yael Kempf, Kai Werner Schmidt, Cristina Cott Negoescu, Andrea Dolidze, Keta Gavasheli, Maximilian Sandfort und Kai Werner Schmidt.

Der Name der Ausstellung „Unpin the Butterfly“ soll den gesellschaftlichen und kulturellen Wandel zeigen. Die Künstler haben sich mit diesem Motto beschäftigt und es in die Aussage ihrer Werke einfließen lassen. Während der Ausstellungszeiten sind immer einige der Künstler anwesend und beantworten Fragen der Besucher. Bis Sonntag ist die Ausstellung geöffnet. Dann soll das Gebäude saniert werden. Geplant sind Geschäfte und 70 Wohnungen.

Info Auf www.empty-spaces.de kann kostenlos eine Besuchszeit gebucht werden. Es gelten die üblichen Regeln zum Eindämmen der Corona-Pandemie.