Gastro-Tipp : Thai-Essen mit Therapieeffekt

Das Restaurant Buthai ist neu in den Schadow Arkaden. Für Inhaber Chanuwat Nunkrathok ist es das erste eigene Geschäft.

In der Düsseldorfer Innenstadt haben Hungrige eine enorm große Wahl, um zum Essen auszugehen. Zwischen Rheinufer und Wehrhahn gibt es Restaurants jeder Größe und mit Gerichten aus fast aller Welt. Erfolgreich behauptet sich auf diesem Markt das Einkaufszentrum Schadow Arkaden, in dessen Untergeschoss es etwa zehn Gastronomen mit unterschiedlichen Speisekarten gibt. Neu in dieser Gruppe ist das „Buthai“.

Mit Köstlichkeiten der thailändischen Küche bereichert Inhaber Chanuwat Nunkrathok das Angebot. „Wir bereiten alles so originalgetreu wie möglich zu und immer mit den besten Zutaten“, sagt der 28-Jährige. Zu den Vorspeisen gehören unter anderem die „Prawn in Heaven“ (gebackene Garnelen mit zweierlei Soßen, 5,90 Euro) und die „Sate Gai“ (Hühnerfleisch mit Erdnusssoße, 5,50 Euro). Bei unserem Testbesuch befanden wir die Frühlingsrollen mit Chili als gut (hochkant in einem glänzenden Körbchen aus Kupfer getürmt, 4,90 Euro). Die Suppen (zum Beispiel Kokosmilch mit Huhn oder Gemüsesuppe mit Morcheln, ab 4,90 Euro) verschoben wir auf einen nächsten Besuch und konnten daher gut gelaunt zu den Hauptspeisen übergehen. Die freundliche und flinke Servicemitarbeiterin bringt uns ein „Red Hot Coconut Curry“ (8,90 Euro), das mit dem schön gebratenen Tofu und allerlei knackigem Gemüse in Kokosmilchsoße ganz wunderbar ist. Serviert ist das Gericht (wie die anderen Speisen auch) in schwarzen Schalen und auf einer schwarzen Platte, was den weißen Reis und die farbenprächtigen Zutaten optisch schön betont.

Wer Reis und Nudeln gebraten mag, hat eine ordentliche Wahl. Ab 8,90 Euro gibt es Varianten mit Meeresfrüchten ebenso wie mit Huhn und vegetarisch. Fleischesser können Gerichte süßsauer oder mit Knoblauch (ab 7,90 Euro) ordern. Rindfleisch gibt es zum Beispiel mit Gemüse in Knofi und mit Curry-Kokos, das auf Thai „Massaman Nua“ heißt (ab 9,90 Euro). Unter der Rubrik „Fisch“ gibt es „Panaeng Plaa“ (Lachs mit Bambus, Zitronenblättern in Curry-Kokosmilch, 10,90 Euro) sowie „Plaa Laad Prick“, hinter dem sich Barsch, Basilikum und die Hülsenfrucht Tamarinde verbergen (14,90 Euro). Wir probieren ein „Fruity Coconut Duck“ (12,90 Euro). Es wird, wie es der Name verspricht, mit Ananas und Lychee serviert. Zu der wunderbaren Entenbrust (außen knusprig, innen zart und saftig) gehörten Cherry-Tomaten und Paprika in einer würzigen Kokosnusssoße – was „kräftigend“ sein soll, so steht es auf der Karte. Andere Speisen sind mit „vitalisierend“, „entschlackend“ und „anregend“ betitelt. „Wir verwenden Kräuter und Würzpflanzen, die eine therapeutische Wirkung haben“, sagt Chanuwat Nunkrathok.

Er hat viel Praxis in der Thai-Küche. Als 17-Jähriger hat er als Aushilfe im Restaurant eines Freundes angefangen und sich mit den Jahren bis zum Chefkoch entwickelt. Später wechselte er mehrfach die Betriebe und sammelte Erfahrungen. Mit dem „Buthai“ machte er sich selbstständig. „Vom Tellerwäscher zum Inhaber“, sagt er gut gelaunt und freut sich nun, eigene kulinarische Ideen zu entwickeln. Mit Erfolg: Im Buthai machen mittags viele Gäste eine Pause vom Einkaufen oder sie genießen ihre Auszeit vom Arbeitstag mit Thai-Essen. Unsere Pause würden wir gern mit einem Dessert beenden. Verlockend ist ein „Kao Tom Mat Ice“ (gedämpfter Klebereis mit Vanilleeis und Kokossoße, 5,50 Euro), aber weil wir gesättigt sind, muss diese süße Versuchung warten, bis wir bald eine weitere Mittagspause im Buthai verbringen.

Mehr von RP ONLINE