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Kunst in Düsseldorf sehen trotz Lockdown

Kunst trotz Lockdown : Diese Galerien zeigen Kunst auch im Lockdown

Einige Kunstschaffende haben ihre Werke zu Ausstellungen kombiniert und laden zum digitalen Betrachten ein. Auch Blicke von außen sind möglich.

In der Galerie plan.d. eröffnet Samstag, 20 Uhr, die Ausstellung „Patterns“. Eine klassische Vernissage ist wegen des Lockdowns nicht möglich, aber dennoch kann jeder Interessierte die Kunst sehen. „Die japanische Künstlerin Marie Ogoshi wird durch die Ausstellung gehen und Fragen der Gäste via Zoom beantworten“, erklärt Katrin Laade vom plan.d.-Team. „Wir werden auch die Künstlerin Kaisu Koivisto aus ihrem Atelier in Helsinki live zuschalten und sind auf Meinungen der Zuschauer gespannt.“ Ausgestellt sind großformatige Fotografien sowie Objekte und Installationen. Die Ausstellung ist nach der digitalen Eröffnung analog ab Sonntag für zwei Wochen von außen an der Dorotheenstraße 59 zu sehen. „Unter den momentanen Coronaauflagen machen wir auch gerne Einzeltermine, um die Arbeiten in den hinteren Räumen zu zeigen“, sagt Katrin Laade. Wer an der virtuellen Vernissage teilnehmen möchte, sendet eine E-Mail an [email protected] mit dem Betreff: Onlineeröffnung.

Im März 2020 hat der Verein „Baustelle Schaustelle“ an der Brehmstraße 31 einen Ausstellungsraum eröffnet – in Anbetracht vom Beginn der Corona-Krise ein ungünstiger Termin. Gut, dass das Fenster zum Raum groß ist. „Aktuell zeigen wir neue raumgreifende Arbeiten von Julius Linnenbrink, Meisterschüler bei Katharina Grosse“, sagt Brigitte Krieger vom Verein. Sie teilt mit, dass ein Besuch der Ausstellung nach Anmeldung und unter Berücksichtigung der bekannten Corona-Regeln möglich ist. Kontakt: 0172 3506937.

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Trotz Lockdowns aktiv ist auch Simone Mack. Die Künstlerin wird in der Oberkasseler Galerie OK25 am Kaiser-Wilhelm-Ring 25 ihre Werke zeigen. „Looking Through“ heißt die Schau mit Fotografien, Skulpturen und Malerei. „Ich plane für die kommende Woche einen Online-Rundgang“, sagt Simone Mack.

Einen „Virtual Visit“ bietet die Galerie Beck & Eggeling in ihren Räumen an der Bilker Straße 4-6. Wer sich über die Galerieseite www.beck-eggeling.com einklickt, kann die Ausstellung von Malerin Susanne Kühn sehen. Unter dem Titel „Flash“ zeigt sie neun Gemälde, mit denen sie die Pandemie thematisiert. „Es ist Susanne Kühns Reaktion als Künstlerin auf eine Zeit, die für uns alle so viel Veränderung gebracht hat“, sagen die Galeristen Ute Eggeling und Michael Beck.

Die aktuelle Ausstellung in der Galerie Art Room, Am Poth 4, heißt „Ver-kehrt“. Mit ihren Fotografien und Filmen aus ihrem Atelier in Münster haben die zwei Künstler den im vergangenen Februar ausgelobten Kunstpreis der Galerie Art Room bekommen. Die Ausstellung ist jederzeit über das Schaufenster einsehbar und kann nach Anmeldung unter Telefon 0172 2969868 von Einzelpersonen und unter Einhaltung der Corona-Regeln besucht werden.