Kultur-Tipps für Düsseldorf: Konzert am Tag der Deutschen Einheit 2018 in der Oper

Tipps für Düsseldorf : Kultur für Kurzentschlossene

Konzert am Tag der Deutschen Einheit in der Oper, Gespräch über das K21, die Dreigroschenoper im Central – Tipps für Kultur in dieser Woche.

Im Tanzhaus

Der Flamenco-Künstler Manuel Liñán gastiert mit der Deutschlandpremiere von „Baile de Autor“ am Freitag um 20 Uhr sowie am Samstag um 21 Uhr im Tanzhaus NRW. Die Produktion verbindet virtuosen Flamenco-Tanz mit herausragender Live-Musik. Mit Unterstützung des Sängers David Carpio und des Gitarristen Manuel Valencia soll die Inszenierung die Möglichkeiten für den Flamenco im Theater offenlegen. Am Freitag findet um 19.30 Uhr ein Einführungsgespräch mit der Journalistin Susanne Zellinger sowie im Anschluss der Vorstellung ein Publikumsgespräch statt. Am Samstag können Besucher zudem an einer Physical Introduction um 20 Uhr teilnehmen, um die Bewegungsqualität des Stücks vorab kennenzulernen.

Im Foyer der Oper

Die beliebten Matineen, gestaltet von Mitgliedern der Düsseldorfer Symphoniker und des Sängerensembles der Deutschen Oper am Rhein, laden wieder zu einer vielfältigen musikalischen Reise in die Welt der Kammermusik, Lieder und Arien ein – vom Barock bis ins 20. Jahrhundert, in klassischen und ungewöhnlichen Formationen. Morgen um 11 Uhr präsentieren Konzertmeisterin Franziska Früh, Solocellist Nikolaus Trieb und Pianistin Alina Bercu unter anderem Streichquartette von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms.

In der Kunstsammlung

In der Reihe KPMG-Kunstabend steht morgen, ab 18 Uhr, im K20 und im K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wieder ein vielfältiges Programm mit Familienführungen und Künstler-Gesprächen auf dem Plan. Bis 22 Uhr wird in den Häusern am Grabbeplatz und im Ständehaus bei freiem Eintritt ein besonderer Kunstgenuss geboten. So gibt es zum Re-Opening von K21 um 20 Uhr ein Gespräch zwischen Kunstsammlungsdirektorin Susanne Gaensheimer sowie dem Kuratoren-Team Doris Krystof und Falk Wolf. Sie stellen das neue Konzept des K21 vor und geben einen Einblick in aktuelle Projekte und erläutern weitere Planungen für das Museum für Gegenwartskunst der Kunstsammlung.

Im Central

Ein einziger Widerspruch ist dieses Stück – und wahrscheinlich liegt in diesem Widerspruch auch das Geheimnis des Erfolgs. „Die Dreigroschenoper“ geht zurück auf einen Stoff aus dem 18. Jahrhundert, den Bertolt Brecht in ein eigenes Libretto verwandelte. Für die  Musik ist Kurt Weill verantwortlich. Nach der Uraufführung 1928 in Berlin wurde das Stück zum erfolgreichsten deutschen Bühnenwerk des 20. Jahrhunderts. Brecht zeigt in seinem Text die Schlechtigkeit der Welt, die Verknüpfung von Markt und Verbrechen und die Verderbtheit des Menschen. Die Aufführung ist morgen, im Central Kleine Bühne.

Im Hetjens-Museum

Der Tisch des Monats im Hetjens, Schulstraße 4, steht unter dem Motto: „Halali und Waidmannsheil – Das Wächtersbacher Jagdservice“. Bilder vieler Tiere tummeln sich auf den Tellern des Jagdservices, das um 1910 entstanden ist. Im Jahr 1832 im hessischen Brachttal-Schlierbach von den Fürsten zu Ysenburg und Büdingen gegründet, erreichte die Steingutfabrik Wächtersbach ihren künstlerischen Höhepunkt im Historismus und Jugendstil. Der wachsende Wohlstand der Haushalte erlaubte es Anfang des 20. Jahrhunderts,  zunehmend Wert auf eine elegante Tischkultur für spezielle Anlässe und Speisen wie beispielsweise Wildgerichte zu legen, die zu dieser Zeit Eingang in die bürgerliche Küche fanden.

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