In Düsseldorf starten die Märchenwochen 2020

Familientipp für Düsseldorf : 27 Termine in zwei Märchenwochen

Wundersames und Zauberhaftes von Feen und Fröschen wird vom 25. Januar bis zum 9. Februar bei den Märchenwochen zu hören sein.

„Es war einmal ...“ – die diesjährigen Märchenwochen in Düsseldorf dauern vom 25. Januar bis zum 9. Februar. Geboten werden 27 Veranstaltungen in 17 Kinder- und Jugendfreizeitstätten der Stadt rund um die wundersamen, phantasievollen und abenteuerlichen Geschichten aus der ganzen Welt. Die Märchenwochen starten mit einem Theater-Gastspiel. Am Samstag, um 14 Uhr und um 16 Uhr, laufen die Auftaktveranstaltungen in der Freizeitstätte Garath. Die Puppenspieler Daniel Wagner vom Theater Zitadelle und die Puppenspielerin Anna Wagner-Fregin vom Theater Anna Rampe, spielen gemeinsam das Stück „Bei Vollmond spricht man nicht“.

Wie oft hat die Prinzessin das von ihrem Vater schon gehört: „Kind, mit vollem Mund spricht man nicht.“ Doch Prinzessin Lora hört lieber das, was sie hören möchte. Und überhaupt, all die Anweisungen „tu dies nicht, tu das nicht“ gehen ihr mächtig auf die Nerven. Lora möchte Abenteuer erleben und die Welt außerhalb der Schloss­mauern entdecken. Leider ist ihr Vater viel zu beschäftigt, um mitzubekommen, was seine Tochter wirklich braucht. Er denkt nur ans Regieren, aber ohne an sein Volk zu denken und schon gar nicht an die Bedürfnisse seiner Tochter. Und deshalb merkt er auch nicht, dass sich Lora auf eine aufregende Reise macht durch ein Märchenland mit Zwergen, einer Hexe, dem Riesenkind Mariese und allerlei freundlichen und weniger freundlichen Geschöpfen. Die Prinzessin erlebt so einige Abenteuer und lernt auch einen Prinzen kennen, und am Ende findet auch der Vater zu seiner Tochter.

Auf dem Programm stehen weitere zahlreiche fantasievolle und geheimnisvolle Geschichten, die die beiden professionellen Märchenerzählerinnen Diana Drechsler und Birgit Fritz für Kinder und Erwachsene präsentieren. So erzählt die freiberufliche Künstlerin Drechsler das spannende Märchen aus 1001 Nacht von Aladin und die Wunderlampe an drei Tagen (Dienstag, 28. Januar, 16.30 Uhr in der schmiede.familie, Schmiedestraße 53/55, Mittwoch, 29. Januar, 15 Uhr, KJFE Lüderitzstraße 75, Freitag, 31. Januar, 16 Uhr, JFE Westend, Gustorfer Straße 29). Aladin, der Sohn eines Schneiders, wird von seinem angeblichen Onkel – in Wirklichkeit ist das ein böser Magier – überredet, eine ganz besondere Zauberlampe aus ihrem Versteck zu befreien. Nun beginnt eine lange Geschichte voller Zauberei, Magie und mächtigen Geistern, aber auch voller Schönheit und der Suche nach der großen Liebe.

Diana Drechsler bezieht gerne das Publikum spontan mit in ihre Erzählungen ein. So wird aus der Erzählstunde immer auch eine Mitmachaktion. Ihre Spezialität ist es, die Märchenerzählungen mit Musik, Klängen, Melodien und Rhythmen auf zum Teil exotischen Instrumenten wie Leier, Sansula, Psalter, Ocean Drum, diversen Flöten, Percussion-Instrumenten, Trommeln et cetera zu begleiten.

Birgit Fritz – die Stimme des Erzähltheaters MärSinn – ist sowohl Bühnenerzählerin als auch Erzählpädagogin. Sie kommt beispielsweise am Freitag, 7. Februar, 16 Uhr, ins Kinderspielhaus, Dorotheenstraße 39, und hat das Entscheidungsabenteuer zum Mitmachen „Wenn die Feen den letzten Drachen retten“ im Gepäck. Dabei geht es um die fünf besten Feenmänner und Feenfrauen, die sich in letzter Minute auf die Suche nach der Drachenhöhle machen, in der der letzte Drache wohnt. Die Zeit drängt und einfach ist der Weg für die Retter auch nicht. Ob sie noch rechtzeitig die Höhle erreichen? Das Publikum bestimmt die Handlung durch seine Vorgaben mit.

Im Rahmen der Märchenwochen werden die wundersamen und abenteuerlichen Geschichten aus der ganzen Welt in rund 45 Minuten frei vorgetragen. Neben den Erzählformaten gibt es auch zwei Workshop-Angebote (Eine bunte Geschichtsreise durch die ganze Welt und Der Froschkönig – alles andere als eine einfache Beziehung) für Eltern, die selbst zu Erzählenden werden möchten.