1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf
  4. Freizeit

In Düsseldorf hat das indische Restaurant Eat Doori eröffnet

Kommen und Gehen : Indische Küche im Pandion Francis

In dem Neubau an der Immermannstraße hat das Restaurant Eat Doori eröffnet. Angeboten wird nordindische Küche mit vielen fleischlosen Gerichten.

Das Japan-Viertel rund um Immermann- und Klosterstraße ist um ein Restaurant reicher. Allerdings gibt es im kürzlich eröffneten Eat Doori weder Sushi noch Ramen, sondern indische Spezialitäten. Mit Erfolg, denn: „Wir haben gleich bei der Eröffnung großen Zulauf gehabt und unsere Gästezahl steigt weiter“, sagt Roshni Gandhi, Betriebsleiterin vom Eat Doori. Vor allem mittags ist das Restaurant von Geschäftsleuten besucht, aber auch abends sei das Eat Doori gut besetzt, sagt Gandhi.

Das Eat Doori befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes Pandion Francis, das ist der Neubau auf dem Gebiet des ehemaligen Franziskanerklosters an der Immermannstraße. Entsprechend neu und modern ist die Einrichtung des etwa 170 Quadratmeter großen Restaurants. Die Wände sind hell, einige Säulen bilden einen antrazith-farbenen Kontrast. Die Möbel in beige sind schlicht, einige große Wandbilder zeigen farbige indische Motive. An der Raumdecke sind lange Kupferrohre angebracht, von ihnen baumeln die kleinen Lampen.

  • Fine Dining in entspannter Atmosphäre: Kris
    Neueröffnung in Hilden : Neuer Stern der Hildener Gastro-Szene
  • Ralf Liebeton zeigt das marmorierte Fleisch.
    Trend an der Theke : Das Fleisch darf wieder fetter werden
  • Peter Zodrow gründete vor 15 Jahren
    Düsseldorfer Gastro-Pionier expandiert weiter : Veganes Restaurant Sattgrün wird 15 Jahre alt
  • Bubo „Carlos“ Nicolowski ist der neue
    Gastronomie in Radevormwald : „Bei Carlos“ übernimmt Haus Hasenburg
  • Giuseppa Maienza, Oberhaupt des Familienbetriebs, steht
    Brand in Haan : „Da Mamma Giusi“ will bald wieder öffnen
  • „Wenn es so bleibt, kriegen wir
    NRW-Gastronomen nach erstem Abend mit 2G-plus : „Am Donnerstag war es im Restaurant unheimlich ruhig“

Auf der Speisekarte stehen etwa 50 Gerichte, von denen viele mit „V“ für „vegan“ oder „VG“ für vegetarisch gekennzeichnet sind. „Vieles in der indischen Küche ist ohne Fleisch, weil der buddhistische Glauben das Essen von Fleisch verbietet“, sagt Roshni Gandhi. Beliebt bei den Gästen sind etwa das „Yellow Dal“ (Linsen-Ingwer-Curry, 10,90 Euro), das „Dal Makhani“ (schwarze Linsen mit Curry und Tomaten, 13,40 Euro) sowie „Biryani“, eine Reispfanne (9,90 Euro). Zu den Speisen mit Fleisch gehören unter anderem das „Chicken Tikka“ (marinierte und gegrillte Hühnerbrust mit Joghurt-Minz-Chutney, 11,90 Euro) und die „Ginger Lime Prawns“ (angebratene Garnelen mit Ingwer, Tomaten, Limetten und Kurkuma, 13,90 Euro). Alle Gerichte seien intensiv und würzig im Geschmack, sagt Gandhi. „Die Rezepte stammen aus Nordindien, dort wird traditionell nicht so scharf gekocht wie im Süden des Landes.“

Entstanden ist die Geschäftsidee zu Eat Doori vor einigen Jahren in Frankfurt. Der damalige Banker Kanwalpreet Gil stammt aus einer indischen Familie und lud gern seine Freunde Philipp Müller-Trunk und Maximilian Wolf zu sich ein. Mutter Gil kochte nordindisch, was so gut ankam, dass die drei Männer das Land bereisten, ihre Jobs hinwarfen und in 2015 das erste Eat Doori gründeten. Als Geschäftstrio mit Karnpreet Gil (Kanwalpreets Bruder) gründeten sie inzwischen sechs Restaurants, deren Name übrigens auf den klassischen indischen Tandoori-Ofen verweist. So ein Ofen steht auch im Eat Doori an der Immermannstraße, darin werden Brote gebacken oder Fleisch gegrillt.

Info Eat Doori, Immermannstraße 20, Tel. 17955246, Mo.-Fr., 11.30-22.30 Uhr, Sa., 12-22.30 Uhr, www.eatdoori.com