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Halloween 2021 in Düsseldorf: Hier kann gefeiert werden - Party-Übersicht

Party-Überblick : Hier kann Halloween in Düsseldorf gefeiert werden

Am 31. Oktober ist Halloween – und dieses Jahr dürfen die Düsseldorfer Geister, Hexen und Vampire nach einem Jahr Corona-Pause endlich auch wieder in den Clubs feiern. Hier unser Party-Überblick.

Lange Zeit lag das Nachtleben in der Landeshauptstadt brach, das Coronavirus hat die Partystimmung auf den Nullpunkt sinken lassen. Doch mittlerweile haben viele Clubs ihre Türen wieder geöffnet - passend zu Halloween am 31. Oktober. Einen Party-Überblick der Gruselpartys in Düsseldorf finden Sie in unserer Fotostrecke.

Wer sich vorab schon ein wenig in Gruselstimmung versetzen will, der kann das bereits am Donnerstag mit der „Rocky Horror Show“ tun. Das legendäre Rock'n'Roll-Musical von Richard O'Brien wird dann auf die große Leinwand kommen.

Diese besondere Halloween-Vorstellung wird live aus dem Sadler's Wells Peacock Theatre im Londoner West End in über 500 Kinos in ganz Großbritannien und Europa übertragen. In Düsseldorf sind Cinema und CineStar mit dabei. Karten gibt es hier. Im kommenden Jahr ist die Show dann auch im Capitol-Theater in Düsseldorf zu sehen.

Halloween ist das Fest der leuchtenden Kürbisköpfe, Gruselpartys und Geisterumzüge. Es wird in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. In den USA so beliebt wie etwa der Karneval im Rheinland, erobert dieses Herbstbrauchtum immer mehr den europäischen Kontinent. Dort liegen allerdings auch schon die Ursprünge des Festes.

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Erste Belege für das Brauchtum finden sich im 18. Jahrhundert, und zwar vor allem in Irland und Schottland. Damals luden die Menschen am Vorabend von Allerheiligen (“All Hallows’ Eve“) zu Festessen ein. Zugleich zogen Kinder von Haus zu Haus, um Spenden zu erbitten. Solche „Heischegänge“ und Almosengaben an die Armen sind seit dem Spätmittelalter für den 31. Oktober belegt.

Die Iren, von denen viele Mitte des 19. Jahrhunderts ihre Heimat wegen Hungersnöten verließen, machten das Fest in den USA populär. Dort entstand der Brauch, Kürbisse auszuhöhlen, ihnen eine gruselige Fratze zu verpassen, sie mit einer Kerze zu beleuchten und aufzustellen oder in Geisterzügen durch die Straßen zu gehen.

In manchen Gegenden Deutschlands klingeln Kinder mit der Forderung „Süßes oder Saures“ an den Haustüren. Ebenso boomen Halloween-Partys. Das Fest wurde in den letzten Jahren immer stärker kommerzialisiert.

Die Kirchen sehen den Brauch inzwischen in der Regel gelassener als noch vor einigen Jahren. In vielen Bistümern gibt es Alternativ-Angebote, die bisweilen augenzwinkernd dem kommerziellen und eher inhaltsleeren Kürbisfest etwas entgegensetzen wollen. Dabei verweisen sie oft zugleich auf die christlichen Feste wie Reformationstag (31. Oktober), Allerheiligen (1. November), Allerseelen (2. November) oder Sankt Martin (11. November).

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das sind die Halloween-Partys 2021 in Düsseldorf

(csr)