Gastro-Tipp: Speisen mit putzigen Miezen im Catz Café

Gastro-Tipp : Speisen mit putzigen Miezen

New-York-Cheese-Cake, Butter-Apfelkuchen oder „Muttis moderne Butterbrote“ werden im Catz Café serviert – begleitet von einem Miau.

Im April dieses Jahres eröffnete das Catz Café in Pempelfort. Mit viel Liebe zum Detail und zum Tier schufen „Frontmann“ Lutz Spendig und sein Partner, Geschäftsführer Nicolas Pothmann, ein kleines Paradies für die Katze und für den Menschen. Denn die Inneneinrichtung, die in cremigen Farben gehalten ist, zielt auf das Wohlgefühl der Katzen ab, sie wirkt sich allerdings auch wohltuend auf die Menschen aus. Das Licht strahlt wohl pointiert von der Decke, und während die Gäste in dem hübschen Café ein paar ausgesuchte Gerichte verspeisen und ungewöhnliche Getränke zu sich nehmen können, schleichen die Miezen Momo, Garfield, Elvis, Sherlock und Watson gemütlich über den Boden, räkeln sich oder erkunden auf eigens kreierten Decken-Leitern das, was unter ihnen vor sich geht. Und das kann sich sehen lassen.

Bei den aktuellen Höchsttemperaturen ist der sommerliche Tomate-Mozzarella-Salat (6,90 Euro) ausgesprochen erfrischend. Dazu sorgt der hausgemachte Eistee (3,30 Euro) in der Variante Grüntee mit Zitronengras und Ingwer für Abkühlung. Nichts für die Diät, dafür fast unwiderstehlich, ist der eisgekühlte Milchshake aus Macadamia-Schoko (3,90 Euro). Die Karte, die Lutz Spendig offeriert, ist den ganzen Tag abrufbar. Manch einer kennt den 40-Jährigen noch aus der TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“, als er seine Katzenmöbel „KletterLetter“ an die Investoren bringen wollte. Einer schnappte zu, und zwar Top-Unternehmer Ralf Dümmel. Der kam auch extra angereist, als das Catz Café im Haus Münsterstraße 30 eröffnete. Die Katzenmöbel stehen ebenfalls in dem Café, und mittlerweile konnte Spendig beweisen, dass er auch zum Gastronomen taugt, denn die Atmosphäre ist heimelig im Catz Café, und wer ihn mit den aus dem Tierheim stammenden Katzen schmusen und spielen sieht, der spürt, dass er einen Narren an diesen Tieren gefressen hat.

Apropos Fressen: Katzenregeln definieren exakt das Benehmen der Zweibeiner gegenüber den Vierbeinern, und das bedeutet vor allem keine Naschereien vom Tisch. Dafür haben die Gäste mehr von dem überzeugenden Angebot: Der Griechische Joghurt mit frischen Beeren (5,90 Euro) ist empfehlenswert, das Bressant – ein französisches Meersalz-Butter-Brezel-Croissant – gibt’s mit Bio-Schokocreme (4,50 Euro). Auf „Muttis Modernes Butterbrot“ (6,90 bis 7,50 Euro) kommen etwa Austernpilze oder Tomaten-Panade. Die hausgemachte Tortilla Espanola mit Kartoffeln, Aioli-Créme und einem Salat-Gemüse-Mix ist für 7,50 Euro zu haben, die Quiche Lorraine für 6,50 Euro. Es muss nicht immer mega sein, daher lässt Spendig kleine Flammkuchen servieren – griechisch mit Peperoni und Hirtenkäse und klassisch Elsässer Art – für jeweils 4,50 Euro, dazu am besten als Getränk gute Weine oder diesen wahren Sommerhit: Cucumis Gurken- oder Lavendel-Limonade für 3,50 Euro. Bio ist wichtig hier und Herz für Veganer. Zum Gucken gibt es interessante Dinge. An den Wänden hängen Drucke mit Katzen. Als Mitbringsel für künftige Catz-Café-Besucher können die Gäste aus dem Vollen schöpfen: Eine mit Katzenetiketten versehene Wein-Edition steht hier, Salz- und Pfefferstreuer im Catdesign und Katzenlaufräder. Fein: Leonardo da Vincis Spruch steht auf der Tür: „Das kleinste Katzentier ist ein Meisterstück.“