Filmtipps Düsseldorf : Horror, Comedy und was fürs Herz

Ein Superheld mit sprechenden Tieren, Heinzelmännchen in der Backstube und ein Oscar-Anwärter: Die Filmtipps für das Wochenende.

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle Großbritannien im 19. Jahrhundert: Dr. Dolittle war mal ein berühmter Veterinär. Doch seit seine Frau gestorben ist, lebt er allein auf seinem Anwesen. Nur seine Tiere leisten ihm hier Gesellschaft – etwa die eigensinnige Papageien-Dame Polynesia, der zynische Strauß Plimpton und der stets frierende Eisbär Yoshi. Da bittet die Königin Victoria um Hilfe, weil sie schwer krank ist. Dolittle kann ihr helfen, aber für ein Heilmittel muss er die Insel finden, auf der seine Frau ums Leben kam. Der Film ist ein großer Spaß für Kinder. Schmunzeln können aber auch Erwachsene, wenn sie den Hauptdarsteller sehen: Robert Downey Jr. ist als „Iron Man“ bekannt (UCI, Ufa, Cinestar).

Tödliche Tropfen Der neue Film von Schwulen-Legende Rosa von Praunheim ist ein Krimi: Lars ist 38 und Referendar an einer Grundschule. Nachts taucht Lars ab ins Berliner Nachtleben und macht Jagd auf schwule Männer. Er betäubt sie mit K.o.-Tropfen, nimmt ihnen Wertgegenstände ab. Einige seiner Opfer sterben. Der Film basiert auf einer Mordserie in Berlin 2012. Rosa von Praunheim besucht am Freitag, 31. Januar, gegen 21.15 Uhr, das Bambi-Kino und stellt seinen Film vor.

Countdown Wer starke Nerven hat und sich mal gerne schocken lassen möchte, schaut sich diesen Horrorfilm an: Die junge Krankenschwester Quinn lädt sich aus Jux eine App aufs Handy. Die App soll anzeigen, wann eine Person stirbt. Für Quinn steht plötzlich auf dem Display: nur noch drei Tage. Während die Uhr tickt und der Tod immer näher rückt, sucht Quinn einen Weg, um ihr Leben zu retten (Ufa, UCI, Cinestar).

Little Women Für sechs Oscars nominiert ist dieser Historienfilm: Die vier Schwestern Jo, Meg, Amy und Beth rebellieren Mitte des 19. Jahrhunderts gegen die vorherrschenden Geschlechterrollen in den USA. Je älter die jungen Frauen werden, desto mehr wird ihnen vor Augen geführt, wie sehr sie kämpfen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Doch sie stellen auch fest, wie unterschiedlich sie sind. Während die von einer Schriftstellerinnen-Karriere träumende Jo nichts von Ehe und Mutter-Dasein hält, erhofft sich Meg eine glückliche Ehe. Amy geht ihren Weg als Künstlerin, während Jo das Interesse des jungen Laurie geweckt hat (Filmkunstkinos Cinema und Metropol, UCI).

Ein verborgenes Leben Das Drama mit August Diehl in der Hauptrolle ist ein neuer Blick auf die Hintergründe des Zweiten Weltkriegs: Franz Jägerstätter lebt mit Frau und Kindern in einem österreichischen Bergdorf. Der Mann wird 1943 eingezogen, um Dienst an der Waffe zu leisten. Jägerstätter weigert sich und wird dafür eingesperrt und gefoltert. Die Liebe zu seiner Frau und seinen Kindern und der Glaube an seine Werte lässt ihn allerdings nicht aufgeben. „Ein verborgenes Leben“ ist einer der letzten Filme mit Bruno Ganz, der vor einem Jahr gestorben ist und hier den Richter spielt (Metropol).

Filmreihe La Vendetta Seit es Filme gibt, gibt es auch das Thema Rache. Aber dieses Motiv wird jedes Mal anders gezeigt. Das Black-Box-Kino im Filmmuseum geht diesem Gefühl ab Samstag nach und beleuchtet anhand unterschiedlicher Genres die Rache im Film. Am Samstag ist um 19 Uhr „Death Wish - Ein Mann sieht Rot“ (USA 1974, Regie: Michael Winner) zu sehen, am Sonntag  steht um 17 Uhr „Kind Hearts and Coronets – Adel verpflichtet“ (Regie: Robert Hamer) auf dem Programm.

Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen Helvi lebt mit den anderen Heinzelmännchen unter der Erde. Eines Tages klettert Helvi hoch und erkundet die Welt der Menschen – und möchte Konditorin werden. Einen Job findet Helvi beim Bäcker Theo. Sein geldgieriger Bruder findet das gar nicht gut. Was nun? „Die Heinzels“ macht den ganz Kleinen großen Spaß. Erwachsene dürfen raten, welche Rolle Elke Heidenreich in dem Animationsfilm spricht (Ufa, UCI, Cinesar).