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Düsseldorf fördert Anbau von Obst und Gemüse

Natur in Düsseldorf

Förderprojekt „Essbare Stadt“ wird fortgesetzt

Umweltdezernentin Helga Stulgies sagt, das Projekt Essbare Stadt könne einen wichtigen Beitrag für Klimaneutralität leisten und eine Diskussion zum Themenbereich Ernährung und Nachhaltigkeit anregen. FOTO: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Düsseldorf Im vergangenen Jahr wurden mehr als 40 Bio-Hochbeete mit essbaren Pflanzen an öffentlich zugänglichen Stellen in der Stadt gefördert. Das Projekt geht in eine neue Runde.

(lod) Auch im laufenden Jahre fördert die Stadt den Anbau von Gemüse und Obst auf privaten und öffentlichen Flächen. „Essbare Stadt“ heißt das Projekt, durch das  auch Themen wie saisonale und regionale Ernährung und Müllvermeidung in den Fokus gerückt werden sollen.

„Um Klimaneutralität 2035 zu erreichen, müssen gewohnte Lebensweisen neu gedacht werden“, erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies. „Das Projekt Essbare Stadt kann einen wichtigen Beitrag leisten und eine Diskussion über Ernährung und Nachhaltigkeit anregen.“

Umweltamtsleiter Thomas Loosen ergänzt: „Gemeinsames Gärtnern macht viel Freude, stärkt den sozialen Zusammenhalt und schont die Umwelt.“ Den Auftakt macht das Projekt „Bio-Hochbeet-Set“, das ab Donnerstag, 1. April, angefragt werden kann. Das Set besteht aus einem Hochbeetbausatz, Erde, Ton, Dünger sowie Saatgut. Um die Förderung können sich Nachbarschaften, Vereine, Initiativen, Kirchen, Unternehmen und auch Schulen und Kindertagesstätten bewerben. Voraussetzung ist ein öffentlich zugänglicher Standort. Wenn die Früchte reif sind, soll jeder ernten dürfen. Schulen und Kindertagesstätten können eine Förderung für Gartengeräte, Pflanzgefäße, Erde und Pflanzen erhalten. Weitere Infos zu Förderung, Teilnahme und Beantragung können unter www.duesseldorf.de/essbare-stadt eingesehen werden. Bewerbungen um die Projektteilnahme, Fragen und Anregungen nimmt das Umweltamt per E-Mail an essbare-stadt@duesseldorf.de entgegen.