Düsseldorf: Die 13 besten Freizeitipps

Vom Rheinturm bis zur Kletterhalle : Freizeit-Tipps für Familien in Düsseldorf

Auf Wasserspielplätzen toben, Alpakas kennenlernen oder eine Bootstour auf dem Rhein - wir geben Outdoor-Tipps für Eltern und Kinder.

Wildpark Grafenberg (3 bis 10 Jahre)

Wonach riechen Wildschweine? Wie groß ist ein Waschbär? Und wie fühlt es sich an, wenn einem Damwild aus der Hand frisst? Diese und noch viele weitere Fragen werden bei einem Besuch im Wildpark im Grafenberger Wald beantwortet. Eine Attraktion ist dabei das Freiwildgehege, in dem Damwild hautnah erlebt werden kann – wenn es denn möchte und sich den Besuchern nähert. Aber auch Raubtiere wie Wildkatzen, Füchse und Iltisse sowie die Bienenstöcke und Ameisenhaufen ziehen kleine Waldforscher magisch an. Wer sich noch intensiver mit der heimischen Tierwelt beschäftigen möchte, kann sich auch vorab mit Arbeitsblättern aus dem Internet ausstatten. Tipp: Damwild und Wildschweine dürfen auch mit mitgebrachter Rohkost wie Möhren, Kohlrabi oder Äpfeln gefüttert werden.

www.duesseldorf.de/stadtgruen/wald/wildpark
Grafenberg, Rennbahnstr., Fon 62 59 72
Winter 9-16/17, Frühjahr/Herbst 9-18, Sommer 9-19 Uhr

Wasserspielplätze (3 bis 10 Jahre)

Im Wildpark können Tiere gefüttert werden. Foto: Andreas Bretz

Ob barfuß oder mit Gummistiefeln – wenn es so richtig schön spritzt und matscht, sind Kinder in ihrem Element. Damit sie diese Vorliebe nach allen Regeln der Kunst ausleben können, gibt es in Düsseldorf in einigen Stadtteilen Wasserspielplätze. Unterschiedlich gestaltet, zeigen die feucht-fröhlichen Spielstätten, zum Beispiel im Südpark, auf dem Alten Bilker Friedhof oder Auf’m Rott in Wersten, was man mit dem kühlen Nass so alles anstellen kann. Und so stauen die einen Flüsse, während andere Wasser pumpen, Matschkuchen backen oder sich unter einer sprudelnden Fontäne erfrischen. Während der warmen Jahreszeit eine tolle Alternative zu einem Besuch im Freibad, die auch an nicht ganz so heißen Tagen für den ultimativen Wasserspaß sorgt.

www.duesseldorf.de/stadtgruen/spielplaetze/wasserspielplaetze
Oberbilk, Südpark (Emmastr.)
Bilk, Volmerswerther Str., Alter Bilker Friedhof
Wersten, Auf’m Rott
Wasser fließt meist nur in den Sommermonaten

Sommertheater im Park
(4 bis 10 Jahre)

Wenn sich der Vorhang zum Sommertheater im Park öffnet, steht die gute Laune auf jeden Fall mit auf der Bühne. Ob märchenhaft, musikalisch oder akrobatisch – die Künstler schaffen es in jedem Fall, das junge Publikum mit ihren abwechslungsreichen Darbietungen in ihren Bann zu ziehen. Immer wieder sonntags lädt der Akki e. V. von Ende Juni bis Anfang August zu seinem Freilufttheater in den Bürgergarten ein. Die Stücke oder Konzerte richten sich dabei an unterschiedliche Altersgruppen ab vier Jahren. Als Bühne dient ein Stück Wiese zwischen zwei Obstbäumen. Die Zuschauer nehmen davor auf Sitzkissen oder Klappstühlen Platz. Dafür, dass die lustigen Aufführungen auch an Regentagen stattfinden können, sorgt das nahe gelegene Akki-Haus.

  • Langenfeld : Malteser suchen Freiwillige für "Soziales Jahr"
  • Lokalsport : Anmeldefrist für Altherren-Runde wird verlängert
  • Dinslaken : Fantastival: Noch Karten für Manfred Mann da
  • Langenfeld : Störung im Stellwerk: S6 fällt komplett aus
  • Ratingen : Störung im Stellwerk: S6 fällt komplett aus
  • Wesel : Wesels große Drachenbootregatta: Anmeldungen noch möglich

www.akki-ev.de
Oberbilk, Siegburger Str. 25 (Bürgergarten neben dem Akki-Haus),
Fon 7 88 55 33
24. Juni-5. August sonntags um 15 Uhr

Speedboat fahren
auf dem Rhein (8 bis 12+ Jahre)

Dass Boote auf dem Rhein nicht nur gemächlich dahintuckern können, beweist eine Fahrt mit einem Speedboat von Actionrib. Auf bis zu knapp 100 km/h beschleunigen die schwarzen Wasserflitzer. Bereits bei „ruhiger See“ werden die Passagiere dabei ordentlich durchgeschüttelt. Gerät das schnelle Schlauchboot dann noch in das Kielwasser eines Frachters, macht es auch schon mal einen kleinen Luftsprung. Damit bei diesem rasant-spritzigen Erlebnis keiner über Bord geht, hat jeder Mitfahrer einen Bügel zum Festhalten vor sich. Und auch am Tragen einer Schwimmweste führt kein Weg vorbei. Gut zu wissen: Für den Geschwindigkeitsrausch auf dem Rhein sollten Kinder und Jugendliche mindestens 1,40 Meter groß sein.

www.actionrib.de
Golzheim, Robert-Lehr-Ufer 31,
Fon 01 71. 5 89 44 33
ab 30 Euro pro Person

Pony ausleihen
(0 bis 10 Jahre)

Ob auf dem Pferderücken wirklich das oft beschworene Glück wartet, davon möchten sich viele Kinder gerne selbst überzeugen. Bei Pony Ponderosa ist das möglich. Denn hier können sich kleine Pferdenarren ganz einfach ein Pony ausleihen. Sie müssen dafür nur einen Erwachsenen mitbringen, der das Pferd führt, und schon sitzen sie im Sattel und reiten Richtung Rhein. So können sich auch schon kleine Kinder auf unkomplizierte Art mit Tier und Sport vertraut machen. Für erfahrenere Nachwuchs-Amazonen und -Cowboys ist der Ausritt zudem eine tolle Abwechslung zum Reiten in der Halle oder auf dem Reitplatz. Wichtig: Kleine Ponyfans müssen einen Helm tragen, der bei Pony Ponderosa ausgeliehen werden kann. Darüber hinaus ist keine spezielle Reitkleidung nötig.

www.ponyponderosa.de
Lohausen, Neusser Weg 92a, Fon 01 57. 57 09 99 02
Termine nach Vereinbarung
Ponyverleih: 30 Min. 10, 60 Min. 16 Euro

Kaiserpfalz besuchen (3 bis 10+ Jahre)

Wenn die Mauern der Kaiserpfalz sprechen könnten, würden sie wohl so manche spannende Geschichte erzählen. So etwa vom legendären „Kaiserswerther Königsraub“, den der Kölner Erzbischof Anno beging, indem er den zwölfjährigen

König Heinrich IV. auf sein Schiff lockte und ihn so dem Einfluss seiner Mutter entzog. Oder vom sagenumwobenen Kaiser Friedrich I. Barbarossa, der hier seine Spuren hinterließ, als er die Pfalz zu einer mächtigen Festungsanlage ausbauen ließ. Oder vom Kölner Bistumsstreit, der dazu führte, dass Kaiserswerth zunächst belagert und später bombardiert wurde. Aber auch wenn die Mauern stumm bleiben: Bei einem Besuch der Ruine werden für Geschichtsfans jedes Alters die alten Zeiten wieder lebendig.

www.kaiserpfalz-kaiserswerth.de
Kaiserswerth, Burgallee
30. März-31. Oktober täglich 9-18 Uhr

Drachen steigen lassen am Rhein (3 bis 10+ Jahre)

Es rauscht ordentlich in den Baumkronen, und die Menschen auf der Straße haben schon morgens zer-

zauste Haare? Untrügliche Zeichen dafür, dass ein perfekter Drachentag angebrochen ist. Also schnell das Flugobjekt hervorholen und nichts wie los auf die Rheinwiesen. Der Papagei mit den bunten Schwanzfedern oder die Qualle mit den flatternden Tentakeln bleiben garantiert nicht lange allein am Horizont. Für erste Flugversuche eigenen sich besonders die sogenannten Einleiner, die sich auch schon bei einem laueren Lüftchen emporheben. Lenkdrachen und -matten benötigen schon ein bisschen mehr Wind – und auch Übung. Da ist es gut, wenn Papa in der Nähe bleibt und dafür sorgt, dass kleine
Drachenbezwinger nicht die Bodenhaftung verlieren.

Rheinwiesen, z. B. in Oberkassel

Alpakas hautnah erleben (3 bis 10+ Jahre)

Gespannt und neugierig erwarten die Kalkumer Alpakas ihre menschlichen Besucher. Da fragt man sich, wer hier eigentlich wen kennenlernen möchte. Und auch beim Streicheln der flauschigen Gesellen ist das Vergnügen auf beiden Seiten. Die Möglichkeit, mit Alpakas auf Tuchfühlung zu gehen, bieten die Herdenbesitzer Michaela und Detlef Maluche beispielsweise bei den regelmäßig stattfindenden „Tagen der offenen Weide“. Noch persönlicher können sich Familien bei der Erlebnis-Aktivität „Alpakas hautnah“ mit den Andenbewohnern beschäftigen. Dabei verbringen sie rund eine Stunde mitten unter der Herde und erfahren auch noch viel Spannendes über Herkunft und Haltung der Tiere. Bitte beachten: Für dieses Erlebnis müssen Kinder mindestens sechs Jahre alt sein.

www.rheinland-alpakas.de
Kalkum, Oberdorfstr. gegenüber Kalkumer Schloss,
neben dem Krieger-Denkmal, Fon 01 77. 3 10 72 72
Termine für „Tage der offenen Weide“ auf der Website
Termine für Erlebnisse nach Vereinbarung

Bogenschießen im Hochseilgarten/Unterbacher See (ab 8 Jahren)

Egal, wie alt oder fit man ist, Bogenschießen eignet sich für jedermann. Das könnte ein Grund dafür sein, warum sich dieser Sport aktuell so großer Beliebtheit erfreut. Bei Querfeldein am Unterbacher See können Bogenschützen bei jedem Wetter ihre Treffsicherheit trainieren. Einsteiger erhalten dafür zunächst eine Einweisung, bei der die Sicherheitsregeln und die Technik vermittelt werden. Dabei merken sie ganz schnell, dass es neben der richtigen Handhabung des Equipments auch um das harmonische Zusammenspiel von Körper und Geist geht. Dementsprechend schult Bogenschießen auch die Konzentration und erzeugt Gelassenheit. Eine gute Methode also, um die nächste Klassenarbeit oder den Streit mit dem besten Freund für einige Zeit hinter sich zu lassen.

www.hochseilgarten-duesseldorf.de/bogenschiessen
Unterbach, Am Kleinforst 260, Fon 47 47 67 80
Offene Termine auf der Homepage
Kinder (8 bis 17 Jahre) 17, Erwachsene 20 Euro

Stadtrundfahrt mit der Oldtimer-Straßenbahn (3 bis 10+ Jahre)

Für Nostalgiefans muss eine Straßenbahn ordentlich rumpeln, quietschen und bimmeln. Bei einer Rundfahrt mit den Straßenbahn-Oldies der Rheinbahn können die Älteren den ganz Jungen dieses besondere Gefühl noch einmal vermitteln. Auf verschiedenen Touren quer durch Düsseldorf sind die ausgemusterten Relikte der Vergangenheit unterwegs. Technikfans lernen zum Beispiel beim „Blick hinter die Kulissen“ auch den Betriebshof und das denkmalgeschützte Depot kennen. Wer lieber kulinarisch unterwegs sein möchte, bucht eine „Kaffeefahrt mit Kö & Co“ im historischen Speisewagen aus den 60er-Jahren. Zu Ostern oder Nikolaus stehen zudem persönliche Begegnungen mit den berühmten Hauptfiguren des jeweiligen Festes auf dem Rundfahrtprogramm.

shop.rheinbahn.de
Termine, Abfahrtszeiten und -orte auf der Homepage
Kinder (bis 14 Jahre) ab 8, Erwachsene ab 14 Euro

Skytrain (3 bis 6 Jahre)

Den Flughafen besuchen, um dort mit der Bahn zu fahren? Klingt paradox, ist aber ein großer Spaß für alle, die sich für außergewöhnliche Verkehrsmittel begeistern. Denn der Düsseldorfer Skytrain ist eine von nur vier Hänge- oder Schwebebahnen in ganz Deutschland. In Spitzenzeiten können die Züge pro Stunde bis zu 2000 Menschen transportieren. Und das vollautomatisch ganz ohne Zugführer. Für eine Familientour empfiehlt es sich, am Flugsteig C in die futuristische Kabinenbahn zu steigen, von dort zur anderen Endstation am Flughafenbahnhof und wieder retour zu fahren. Auf dem Rückweg können dann alle auf der Besucherterrasse noch ein wenig zusätzliches Flughafen-Flair einfangen. Dafür einfach eine Station früher aus dem Skytrain aussteigen.

www.dus.com/de-de/an-und-abreise/skytrain
Lohausen, Flughafenstr. 120
1,60 Euro (in zahlreichen Park-,
Flug- und Bahntickets bereits enthalten)

Schwarzlicht-Minigolf spielen (4 bis 12+ Jahre)

Strahlend bunte Bilder entführen die Besucher der Glowing Rooms in eine faszinierende Schwarzlichtwelt. 3-D-Brillen steigern den Effekt und lassen Raumschiffe, Fabelwesen und ungewöhnliche Landschaften noch wirklicher erscheinen. Da gerät der eigentliche Grund, warum man dort ist, zunächst einmal zur Nebensache. Nach dem ersten Staunen wird aber dann doch der Schläger geschwungen. Schließlich gilt es, in diesem futuristischen Ambiente 18 Minigolfbahnen zu meistern. Zum modernen Konzept passt auch, dass der Punktestand nicht per Hand notiert, sondern in einer App auf einem iPod touch gespeichert wird. Da vor allem an den Wochenenden bei den Glowing Rooms viel Andrang herrscht, empfiehlt es sich, seine Bahn frühzeitig zu reservieren.

www.glowingrooms.com/duesseldorf
Flingern, Kettwiger Str. 6, Fon 91 19 59 86
mo-mi 15-21, do 12-20, fr 14-24, sa 11-24, so 11-20 Uhr
Kinder (6 bis 12 Jahre) 7,50, Erwachsene ab 9 Euro

Rheinturm
(3 bis 10+ Jahre)

Er ist mit mehr als 240 Metern das höchste Bauwerk Düsseldorfs. Um an seinen beleuchteten Bullaugen die Zeit abzulesen, bedarf es schon ein bisschen Übung. Ganz einfach ist es dagegen, im Rheinturm nach oben zu gelangen und den tollen Ausblick zu genießen. Denn dafür gibt es einen Aufzug, der einen mit Hochgeschwindigkeit auf die Panoramaebene befördert. Unter einem liegen Rhein, Medienhafen und Landtag. Weiter in der Ferne können an klaren Tagen auch andere rheinische Wahrzeichen wie den Kölner Dom auftauchen. Wer sich daran nicht so schnell sattsehen kann, kehrt in die Bar & Lounge M 168 oder in das darüberliegende Restaurant Top 180 ein. Letzteres wird allerdings aktuell renoviert und ist voraussichtlich ab Ende Mai 2018 wieder geöffnet.

Ein Blick weit über Düsseldorf hinaus ist vom Rheinturm aus möglich. Foto: Bretz, Andreas (abr)

www.duesseldorf.de/touristik/entdecken/der-rheinturm
Hafen, Stromstr. 20, Fon 8 63 20 00
so-do 10-24, fr & sa 10-1 Uhr
Kinder (6-17 Jahre) 7, Erwachsene 9 Euro

„in orbit“ besteigen (12+ Jahre)

Aufrecht gehen, auf allen Vieren krabbeln oder einfach abhängen – die meisten Besteiger der Installation „in orbit“ des Künstlers Tomás Saraceno probieren alles mal aus. Allerdings gehört schon eine gehörige Portion Schwindelfreiheit dazu, dieses Kunstwerk zu erkunden. Schließlich hängt das Geflecht in rund 25 Metern Höhe in der Kuppel des K21. Wer sich traut, wird mit tollen Eindrücken belohnt. Der luftige Spaß führt über drei Ebenen vorbei an riesigen Ballons und verspiegelten Kugeln. Da die Netze mitschwingen, wird das nicht selten zum Balanceakt. Nicht vergessen: feste Schuhe mit Profilsohlen anziehen. Notfalls können diese, ebenso wie Brillenbänder und Overalls am Eingang der Installation ausgeliehen werden.

www.kunstsammlung.de/in-orbit
Unterbilk, Ständehausstr. 1, Fon 8 38 12 04
di-fr 10-18, sa, so & feiertags 11-18 Uhr
Kinder (ab 6 Jahren) 2,50, Erwachsene 12 Euro

Feuerwache besichtigen (3 bis 6 Jahre)

Während die einen sich an den großen roten Autos gar nicht sattsehen können, möchten die anderen unbedingt mal die berühmten Rutschstangen aus der Nähe betrachten. Eltern, die mit ihren Kindern eine Feuerwache besuchen, werden garantiert mit großen staunenden Augen belohnt. Möglich ist das an einigen Samstagen im Jahr bei verschiedenen Feuerwachen in Düsseldorf. Für Inhaber der Düsseldorfer Familienkarte öffnen die Wachen nicht nur ihre Tore, sondern auch die Türen der Einsatzwagen. Denn welcher kleine Junge träumt nicht davon, einmal selbst hinter dem Steuer eines
Löschfahrzeugs Platz zu nehmen? Bei der einstündigen Führung werden natürlich auch alle Fragen rund um die Feuerwehr beantwortet. Wichtig: Für die Besuche ist eine Anmeldung erforderlich.