Unterhaltung : Neustart vom „Culture Club“ in der Jazz-Schmiede

Das Ensemble „Die Kulturetten“ startet in die neue Spielzeit. Es gibt Comedy, Schlager und Travestie – und nach 27 Jahren auch eine Premiere an der Kasse.

(lod) Endlich wieder auf der Bühne stehen – darauf freuen sich auch die Mitglieder der Kulturetten. Das queere Ensemble konnte seine Culture-Club-Show im März wegen der beginnenden Corona-Pandemie nur im Internet präsentieren, die restlichen Termine der 26. Spielzeit im April und Mai wurden ganz abgesagt. Am Sonntag, den 18. Oktober, leuchten für die Kulturetten in der Jazz-Schmiede endlich wieder die Scheinwerfer, es beginnt die inzwischen 27. Saison der Schauspiel- und Travestiegruppe.

Moderator Bernd Plöger hat zwei Gäste eingeladen. Der 21-jährige Entertainer Jan-Lukas stellt Ausschnitte seiner Theaterstücke vor: eine schräge Neu-Interpretation von Goethes „Faust“ sowie eine Solo-Version der „Rocky Horror Show“. Auch auftreten wird Drag-Artist Ophelia Amok mit selbst geschriebenen Schlagern. Das Programm wird vervollständigt durch die Kulturetten mit Comedy, Playback-Gesang und Travestie-Einlagen. Und bestimmt wird auch Corona zum Gesprächsthema der Talkrunde, die zur fast dreistündigen Show gehört.

Eine Premiere beim Culture Club gibt es, bevor überhaupt das Licht angeht. Statt wie in den vielen Jahren zuvor mit Bargeld an der Kasse zu bezahlen, ist der Kartenkauf nun nur online möglich. Das gehört zum Hygienekonzept wie auch das Erfassen der Kontaktdaten, das Einhalten von Abständen und das Tragen von Mund-Nase-Schutz.

Jazz-Schmiede, Himmelgeister Straße 107g, Sonntag, 19 Uhr, Karten für 6,50 Euro unter www.jazz-schmiede.de/kaufen/89196/