Cali Eats in Düsseldorf-Golzheim: Essen wie in Kalifornien

Gastronomie in Düsseldorf : In Golzheim essen wie in Kalifornien

Das Lokal Cali Eats ist mittags ein beliebter Treffpunkt für eilige Esser. Es gibt köstliche Toasts, Salate und Bowls mit gesunden Zutaten.

In jüngster Zeit hat sich in der Gastro-Branche gezeigt, dass ein klares Geschäftskonzept wichtig ist, um bei den Gästen schnell und positiv registriert zu werden. Im Restaurant Cali Eats ist das gelungen – und zwar bei der Einrichtung und beim Essen gleichermaßen. Der Lohn: gute Geschäfte, viele treue Gäste.

Einen freundlichen Eindruck erweckt das Cali Eats schon beim Eintreten. Die Wände sind in Beige gestrichen, die Tische machen mit ihrem groben Holz einen rustikalen Eindruck, an einem Metallgerüst setzen Grünpflanzen einige Farbakzente. „Von der Farbgestaltung über die Materialien bis hin zu den Produkten ist unser Restaurant an die kalifornische Westküste angelehnt“, sagt Jackie Hingsen, die das Lokal im Sommer eröffnet hat.

Das Cali Eats hat sich schnell zum Treffpunkt für Hungrige entwickelt. Dass viele von ihnen zu den Stammgästen gehören, zeigt ihr zielstrebiges Ansteuern an die Kasse. Bestellt wird das Essen nämlich direkt am Tresen. Etwas Wartezeit ist da kein Problem – in der Warteschlange herrscht gelassene Stimmung. Die Leute unterhalten sich, sprechen übers Essen oder übers Geschäft. Nach ihrer Bestellung bekommen die Gäste eine Nummer, ein junges Team stellt eilig die Zutaten für die georderten Speisen zusammen. Nach wenigen Minuten bringt ein Mitarbeiter die Gerichte an die Plätze zu den Gästen.

Bei unserem Testbesuch fangen wir mit einem Bagel an. Die köstlichen, fluffigen Backwaren mit dem klassischen Loch in der Mitte gibt es in mehreren Varianten mit Namen wie „Muscle Beach“ (Putenbrust, Tomate, Salat, Cheddar, Frischkäse für 5,80 Euro), „Mambo Italiano“ (Tomatenfrischkäse, Serano, Rucola, Grana Padano für 5,20 Euro) und „Hope Ranch“ (mit Ziegenkäse, Rote Bete, Rucola, Honig und Walnüssen für 5,50 Euro) sowie den „Gaviota“, der uns wegen seiner Mischung aus Spinat, Avocado und Tomate besonders gut schmeckt (4,80 Euro).

Dazu testen wir einen der frisch zubereiteten Smoothies (3,90 Euro), die alle köstlich sind und so üppig, dass der Strohhalm in der Mitte einige Zeit stehen bleibt.

Richtig gut finden wir auch die Salate. Sie tragen Namen, als kämen sie vom Strand in Kalifornien. „Ozean Spray“ zum Beispiel sättigt mit Romana, Rucola, Feta, Cranberries und Mandeln (ab 7,80 Euro), „Zuma Beach Protein“ verlockt durch die Mischung aus Tomate, Zwiebeln, Mozzarella, Kichererbsen, Artischocken und Paprika (ab 9,20 Euro), während wir von „California Cobb“ mit Salat, Blue Cheese, Hühnchen und Ei begeistert sind (9,80 Euro), weil die zusätzliche Avocado so frisch ist (plus zwei Euro).

Im Trend liegt das Cali Eats mit den Warm Bowls. Die Mischung „Orient Express“ mit Wildreis-Bulgur, Rote Bete, Rosenkohl, Schafskäse, Falafel, Granatapfel und einem Lemon-Dressing (ab 9,90 Euro) zum Beispiel ist köstlich und schön anzusehen: Die Zutaten sind fein nebeneinander drapiert, so dass jeder Gast entscheiden kann, ob er sie nacheinander vernascht oder erst alles miteinander vermischt. Auch die „Santa Monica Bowl“ mit Weintrauben, Reis, Mandeln und Ziegenkäse (8,90 Euro) kommt gut an ebenso wie die „Harvest Bowl“ mit Süßkartoffel, Spinat, Apfel, Cranberries und Sonnenblumenkernen (8,90 Euro) – eine angenehme Melange von würzig und fruchtig ergeben.

Wir jedoch haben trotz des üppigen Essens doch noch Appetit auf etwas Süßes. So ordern wir zum Milchkaffee (drei Euro) auch ein Stück Bananenbrot. Fruchtig und nussig ist es, zu unserer Überraschung aber heiß, das hätte gar nicht sein müssen.

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