Asphalt Festival Düsseldorf 2019 : Neun Tipps für das Asphalt Festival

Mit Tanz und Theater, Musik, Performances und Kunstinstallationen bespielt das Asphalt Festival ab Donnerstag das Düsseldorfer Stadtgebiet.

Das Asphalt Festival präsentiert elf Tage lang ein Programm aus zeitgenössischen nationalen und internationalen Gastspielen sowie Koproduktionen aller Genres. Hier einige Tipps.

JA, EH! Beisl, Bier und Bachmannpreis Am Eröffnungsabend des Asphalt Festivals ist das Rabenhof Theater aus Wien zu Gast. Die Bühnenshow mischt Melancholie und Witz, Poesie und derbe Direktheit, Lethargie und Rock’n’Roll (Donnerstag, 20 Uhr, Weltkunstzimmer, Ronsdorfer Straße 77a).

Medo/Angst In diesem zeitgenössische Tanz vom Düsseldorfer Choreografen Ben J. Riepe geht es um die Ängste der Menschen in brasilianischen Armutsgegenden (Donnerstag und Samstag um 22 Uhr in den Alten Farbwerken, Halle 29, Ronsdorfer Straße 74).

Boys don’t dance Dieses Tanztheater für Menschen ab sechs Jahren ist die Uraufführung einer Arbeit des in Düsseldorf ansässigen Choreografen und Tänzers Takao Baba. Er hat mit Kindern die Bewegungen und Tanzschritte erforscht – etwa die Armbewegung „Dab“ und Tanzschritte aus dem Online-Spiel „Fortnite“ (Samstag, 13. Juli und 20. Juli sowie Sonntag, 21. Juli, 15 Uhr in den Alten Farbwerken).

Antlitze von Macht und Ohnmacht Diese neue Komposition des Düsseldorfer Komponisten Bojan Vuletic wird uraufgeführt durch zwei der wichtigsten Protagonisten der europäischen Jazzszene: dem Kölner Trompeter Markus Stockhausen und dem französischen Pianisten Bojan Z. (Samstag, 13. Juli, 20.30 Uhr, Weltkunstzimmer).

Erobique im Park Carsten „Ero­bique“ Meyer ist DJ, Komponist, Sänger, Musiker und seine Konzerte werden stets große Tanzpartys. Disco trifft auf Easy Listening, Pop auf Funk und zwischendurch werden auch mal Balladen und Oldies eingestreut (Open-Air,Sonntag, 14. Juli, 18.30 Uhr im Malkastenpark, Jacobistraße 6a).

Get Well Soon Der Sänger Konstantin Gropper kommt mit Big Band und Streichquartett, um seine „Grand Horror Show“ zu präsentieren. Die Musiker versprechen eine bildgewaltige Popinszenierung zwischen Hitchcock-Soundtracks und Frank Sinatra (Mittwoch, 17. Juli, Schauspielhaus Central, Worringer Straße 140).

Dead or Alive Junge Autoren, die ihre eigenen Texte vortragen, treten gegen Schauspieler des Düsseldorfer Schauspielhauses an, die Werke verstorbener Poeten rezitieren. Das Publikum entscheidet, wer besser ist (Freitag, 19. Juli, 20.30 Uhr, Weltkunstzimmer).

Hymne an die Liebe Ein Chor aus Sängern verschiedener Hautfarben, aller Altersgruppen, Laien und Profis setzt sich mit dem erstarkenden Nationalismus in Europa auseinander. Die polnische Regisseurin Marta Gornicka dirigiert die Darsteller live vom Zuschauerraum aus und demonstriert die Verrohung von Sprache der Gegenwart (Samstag, 20. Juli, 20 Uhr im Schauspielhaus Central).

Terra Nova Auch Ausstellungen gehören zum Asphalt Festival, die Fotoschau „Terra Nova“ des Düsseldorfer Fotografen Egbert Trogemann etwa. Seine Motive sind temporäre Architekturen, die anlässlich der Rodung des Hambacher Forstes entstanden sind – zum Beispiel Aufnahmen von Hochsitzen und Hütten der Braunkohlegegner im Protestcamp (täglich außer 14. Juli, ab 18 Uhr,Weltkunstzimmer).

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