Düsseldorf: Franziskanerkloster macht Platz für bis zu 170 Wohnungen

Düsseldorf: Franziskanerkloster macht Platz für bis zu 170 Wohnungen

Die Marienkirche an der Oststraße wird bereits für die Franziskaner umgebaut. Sie geben ihr Domizil an der Immermann-/Ecke Oststraße auf. Jetzt ist auch klar, was auf diesem Areal geschehen soll. Eine Jury mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Architekten hat getagt und den Entwurf des Büros Römer Partner Architekten aus Köln zum Sieger erklärt.

Die Planung geht von 170 Wohnungen und 4000 Quadratmeter Bürofläche sowie Flächen für Einzelhandel und Gastronomie aus. Insgesamt entstehen 19 500 Quadratmeter Geschossfläche. Da der Bebauungsplan noch erarbeitet werden muss, ist ein Baubeginn erst im Jahr 2016 wahrscheinlich.

Investor ist das Kölner Wohnungsbauunternehmen Pandion. Es war bereits in der Gartenstadt Reitzenstein aktiv, ist aber vor alllem durch den ersten Wohnturm im Pempelforter Quartier Central bekanntgeworden. Einen zweiten will Pandion dort noch bauen. Und auch an der Ecke Ost-/Immermannstraße sieht der Siegerentwurf ein Hochhaus vor, in dem Büros oder Wohnungen unterkommen sollen.

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Im Erdgeschoss und in der ersten Etage sollen Geschäfte und Gastronomie einziehen, man verspricht sich davon eine Belebung des Platzes. Geschäfte sind auch im Erdgeschoss des fünfgeschossigen Komplexes entlang der Oststraße vorgesehen, in den Wohnungen darüber liegen die Schlaf- und Wohnräume hinten raus. An der Klosterstraße und im Innenbereich sind zwei weitere Gebäude mit Wohnungen geplant.

(RP)
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