Düsseldorf: Flanieren beim Schlossfestival Eller

Düsseldorf : Flanieren beim Schlossfestival Eller

Ein Fest mit gemütlichen Biergärten umringt von Blumenbouquets.

Das miese Wetter hatte den Ausstellern während des dreitätigen Herbstfestivals auf Schloss Eller zunächst einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch als sich gestern die Sonne blicken ließ und die Temperaturen milde waren, da strahlten dann auch die über 100 Händler, als sich die ersehnten Warteschlagen an der Kasse einstellten. Am Ende des Tages waren es dann - wie auch in den sechs Jahren zuvor - gut 5000 Besucher, die Lust hatten auf Delikatessen, Kunst, Mode, Schmuck und Live-Musik, wie Veranstalter Reno Müller bestätigte.

Mit Thomas Andras durchwehten stimmungsvolle Jazz-Klänge den atmosphärisch starken Schlosspark, Norbert Schulte improvisierte melodisch an seinem Klavier. Im Schloss saß Uta Deilmann an ihrer Harfe. Zum dritten Mal schon war sie dabei und meinte: "Die Besucher sind seelig, wenn sie sich vom Trubel des Festes hier etwas entspannen können." Aus der Eifel war Sylvia Maria Brielmaier mit ihrer Kompotterie angereist - andere Händler kamen aus Süddeutschland, Belgien oder den Niederlanden. "Die Besucher hier sind sehr neugierig, es gibt heitere Begegnungen", sagte sie lachend und war erfreut, "dass jetzt endlich was los war".

Jana Ackermann (Diefenthal-Hüte) half beim Anprobieren, an anderer Stelle warteten Whirlpool-Betreiber, Käse-Händler, Relax-Liegen-Anbieter, Lakritz-Verkäufer und Goldschmiede auf Kundschaft. Nicht nur am Schloss spielte übrigens die Musik, nicht weit entfernt stieg das Gumbertstraßenfest. Dazu gehörte auch ein verkaufsoffener Sonntag mit Trödelmarkt. In diesem Jahr wurde das Fest ein Vierteljahrhundert alt.

(bpa)