Düsseldorf: Flamme der Hoffnung in der Altstadt

Düsseldorf: Flamme der Hoffnung in der Altstadt

"Pfadfinder und muslimisch? Geht das überhaupt?" – Das wird Taoufik Hartit, Gründungspräsident des Bundes Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD), oft gefragt.

"Pfadfinder und muslimisch? Geht das überhaupt?" — Das wird Taoufik Hartit, Gründungspräsident des Bundes Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD), oft gefragt.

Das erfolgreiche Projekt "Flamme der Hoffnung" gibt eine klare Antwort. "Die Flamme der Hoffnung steht für ein besseres Zusammenleben in Deutschland, Vorurteile und Barrieren sollen beseitigt werden", sagt Hartit. "Wir geben den Jugendlichen mit Migrationshintergrund Hoffnung und eine Perspektive, ihren Platz in Deutschland zu finden."

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Rund 60 Pfadfinder von zwei hessischen Stämmen sowie Stämmen in Monheim, Duisburg/Essen und Bergisch Gladbach sind nach Düsseldorf zur Lambertus-Basilika mit der Fackel der Olympischen Spiele gekommen. Im September 2012 begann das Projekt in Soest, führte über Wiesbaden und viele andere Stationen nach Düsseldorf. Am Wochenende findet das große Abschlussfest in Berlin im Bundes- und Jugendministerium statt. In der Landeshauptstadt gehen die Pfadfinder mit der brennenden Fackel zunächst auf historische Entdeckungstour und lernen die Geschichte Düsseldorfs kennen. Auch das ist eine Möglichkeit, ein friedliches Zusammensein in der Gesellschaft einzuüben. "Und das ist das Ziel des Projektes Flamme der Hoffnung", so Hartit. Er wünscht sich, dass es in einigen Jahren wiederholt wird, wenn es mehr muslimische Pfadfinder in Deutschland gibt.

(janj)
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