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Feuerwehr Düsseldorf rettet Radfahrer aus Wald in Gerresheim und Hubbelrath

Einsatz für die Feuerwehr Düsseldorf : Feuerwehr rettet schwer verletzten Mountain-Bike-Fahrer

Das schöne Wetter am Sonntag lockte zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer in die Wälder rund um die Landeshauptstadt. Die Feuerwehr wurde zu mehreren Verletzten gerufen, die in unzugänglichen Gebieten gestürzt und aufwendig gerettet werden mussten.

Über die Notrufnummer 112 meldete sich ein junger Sportler bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf. Bei einer Mountainbiketour durch die Wälder in Gerresheim und Hubbelrath war ein 24-jähriges Mitglied der dreiköpfigen Gruppe nach einem rund zehn Meter weitem Sprung im Unterholz gelandet, hatte sich verletzt und konnte nicht mehr den Weg aus dem Dickicht antreten.

Die Leitstelle entsendet einen speziell für solche Einsätze an der Wache in Gerresheim stationierten geländegängigen Krankenwagen zur Morper Straße. Während sich die Besatzung des Rettungswagens zu Fuß den Weg zum Unfallort machte, konnte der Geländekrankenwagen den rund 500 Meter weiten Weg im Waldgebiet bis wenige Hundert Meter unterhalb der Unfallstelle hinauffahren. Die Feuerwehrleute und die Notfallsanitäter mussten den 200 Meter weiten bergigen Weg der Mountainbikestrecke hinaufsteigen, um den Verletzten zu erreichen. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und stabilisiert in einer speziellen Matratze mit einer Schleifkorbtrage zum Geländekrankenwagen getragen. Von dort erfolgte dann die behutsame Fahrt den Berg hinab bis zum Rettungswagen, der an der Morper Straße geparkt war. Nach notärztlicher Versorgung vor Ort erfolgte der Transport in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

Kurz nachdem die Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte zurück an ihrer Wache an der Gräulinger Straße waren, erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf ein weiterer Notruf aus einem Waldgebiet.In der Nähe des Wildparks an der Rennbahnstraße war eine 74-jährige Spaziergängerin in einem steilabfallenden Waldstück gestürzt und musste medizinisch versorgt werden. Wieder machte sich die Besatzung eines Löschfahrzeuges, ein Rettungswagen sowie der geländegängige Krankenwagen auf dem Weg zum Unfallort. Diesmal stieg die Besatzung des Rettungswagens am Parkplatz des Wildparks in den Geländekrankenwagen zu und konnte mithilfe eines Einweisers der Notfallort schnell erreichen. Nach einer medizinischen Versorgung an dem steilen Hang kam die 74-Jährige in eine Schleifkorbtrage und die vier Retter fuhren mit der Verletzten den Waldweg bis zum Eingang des Wildparks zurück. Dort konnte die Verletzte in den Rettungswagen gebracht und anschließend in ein Krankenhaus transportiert werden.

(wie)