Düsseldorf: Fernsehkoch Lafer kooperiert mit Hotelkette

Düsseldorf: Fernsehkoch Lafer kooperiert mit Hotelkette

Der Sternekoch Johann Lafer geht künftig eine Partnerschaft mit der Düsseldorfer Tourismusfirma "12.18. Investment Management GmbH" ein. Das verkündete Lafer am Dienstag am Stammsitz der Firma im Düsseldorfer Kö-Bogen.

Für die Zusammenarbeit wurde eine Gesellschaft gegründet, an der Johann Lafer beziehungsweise seine Familie und die Firma 12.18. Investment jeweils 47,5 Prozent der Anteile halten. Die restlichen fünf Prozent hält Kai Richter persönlich.

In einem ersten Schritt wird die neue Gesellschaft die so genannte Stromburg modernisieren. Das ist der Stammsitz von Lafers Unternehmensgruppe mit insgesamt mehr als 100 Beschäftigten. Dort werden vor allem Köche aus- und weitergebildet, künftig auch für die Hotels und Ressorts von 12.18. Investments, wie Lafer und Jörg Lindner gestern mitteilten. Als 1994 das Erbbaurecht für die so genannte Stromburg im Hunsrückstädtchen Stromberg, auf der vorher eine rustikale Ausflugsgaststätte betrieben worden war, neu vergeben wurde, übernahm Lafer mit seiner Frau Silvia Buchholz-Lafer die Burg. Nach aufwendigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, die durch eine Bürgschaft des Landes Rheinland-Pfalz finanziert wurden, wurde im Dezember 1994 das Restaurant Le Val d'Or von Guldental auf die Stromburg verlegt.

Zweites bereits konkretes Projekt ist die Erarbeitung eines Gastronomiekonzeptes für das Hotel- und Tourismusobjektes "Fleesensee" in Mecklenburg-Vorpommern. Dort soll sich das Bistro "Blüchers" mit dem Namenszusatz "by Lafer" zu einem Spitzenrestaurant und kulinarischen Anlaufpunkt für die Region entwickeln.

Um bis zu fünf neue Hotelprojekte soll das Portfolio von 12.18. zukünftig jährlich wachsen. Für die bessere Aufstellung der zugehörigen Restaurantbetriebe suchte das Unternehmen nach einem "gehobenen, modernen, multiplizierbaren Gastronomiekonzept", das nun mit Lafer gefunden wurde. Auf die Frage, ob auch ein Lafer-Restaurant in Düsseldorf in Planung sei, antwortete der Star-Koch, dass dies nicht konkret anstehe, für die Zukunft aber nicht ausgeschlossen sei.

12.18. und Lafer betonten, dass keine Zusammenarbeit mit der Lindner Hotel AG bestehe.

(tb.)
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