1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

Düsseldorf: Ex-IDR-Chef droht Millionenverlust durch Zivilklage

Düsseldorf : Ex-IDR-Chef droht Millionenverlust durch Zivilklage

Ein kleiner Sieg, aber auch ein weiter drohender Millionenverlust: So ging für Ex-IDR-Chef Heinrich Pröpper jetzt sein Zivilstreit mit der Stadttochter Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz (IDR) auch beim Oberlandesgericht (OLG) zu Ende. Wie ein Gerichtssprecher erklärte, wurde ein früheres Urteil des Landgerichts in zweiter Instanz nun in zwei von vier Punkten bestätigt.

Demnach muss Pröpper nicht für wirtschaftliche Folgen aus einem unter seiner Ägide geschlossenen Pachtvertrag über die Tiefgarage am Grabbeplatz einstehen. Das hatte das Landgericht schon im April entschieden. Dem schloss sich das OLG nun an. Viel kritischer kann es für den Ex-IDR-Chef aber beim Bauprojekt Schloss Eller werden. Hier hatte das Landgericht geurteilt, dass er der IDR dem Grunde nach für Folgen eines Erbbaurechtsvertrages des Schlosses und die Sanierungskosten sämtlicher Gebäude zum Regress verpflichtet sei. Das sah auch das OLG so, nur über die Höhe des Betrages traf das Oberlandesgericht keine eigene Entscheidung. Stattdessen soll dieser Teil der Regressklage gegen Pröpper vom Landgericht noch einmal geprüft werden.

Wann die Zivilklage damit erneut vors Landgericht kommt, ist derzeit unklar. Parallel geht aber der Strafprozess, in dem sich Pröpper seit November wegen Untreue vorm Amtsgericht verantworten muss, im neuen Jahr weiter.

(wuk)