Evelyn Hammerström eröffnet Jades in Düsseldorf

Gründerin von „Jades“ in Düsseldorf : Evelyn Hammerström startet mit 63 noch durch

Mit viel Leidenschaft und großem Geschick hat die im Münsterland aufgewachsene „Fashionista“ Evelyn Hammerström nicht nur „Jades“, sondern später auch dem Laden „more Jades“ ihren Stempel aufgedrückt.

Mit „Jades“ hat Evelyn Hammerström einst das kalifornische Mode-Gefühl nach Düsseldorf gebracht. Vor 20 Jahren gründete die Unternehmerin mit ihrem Geschäftspartner Reinhard Haase die Modeagentur „Unifa“ und eröffnete das erste Modegeschäft „Jades“, das weit über Düsseldorfs Grenzen hinaus bekannt ist.

Damals hat die 63-Jährige erfolgreich eine Nische besetzt, denn es fehlte ein Angebot an junger, avantgardistischer Mode in der Stadt. Zu jener Zeit – noch ohne das weltumspannende Internet – sei es leichter gewesen, hippe, neue Trends aufzuspüren, sagt Hammerström. Ihre Fundgruben waren vor allem New York und Los Angeles.

Mit viel Leidenschaft und großem Geschick hat die im Münsterland aufgewachsene „Fashionista“ nicht nur „Jades“, sondern später auch dem Laden „more Jades“ ihren Stempel aufgedrückt. Dranbleiben und mitmachen – das Mode-Karussell dreht sich mit atemberaubender Geschwindigkeit und mittendrin ist Evi – wie sie alle nennen.

Sie liebt den Wandel, erfindet sich und ihre Unternehmen immer wieder neu und reagiert so auf geänderte Kundenwünsche, bietet ihnen Einkaufs-Erlebnisse. Bis zu zweimal im Jahr verändert sie ihre Läden komplett und verwirklicht den Pop-up-Store-Gedanken über spektakuläre Schaufenster-Dekorationen.

Auch mit 63 denkt sie nicht ans Aufhören, vielmehr startet sie noch einmal durch und investiert. So wurde in den vergangenen Wochen gespannt auf die Neugestaltung der beiden Stores gewartet, die bis gestern geschlossen waren.

Der umgebaute Shop „more Jades“ präsentiert sich nun nach der Wiedereröffnung als der Laden für die Ladies – ganz im modernen Loft-Stil. Aus dem gegenüberliegenden Geschäft im Wilhelm-Marx-Haus ist Jades Men – nur für Männer geworden. „Ich finde es zeitgemäßer, die Kollektionen getrennt zu inszenieren – so haben Mädels und Jungs ihren eigenen Bereich“, sagt Hammerström. Ihre Geschäfte, in denen Sportswear und Hollywood-Glamour verschmelzen, verdanken ihre Bekanntheit zum großen Teil auch zahlreichen Prominenten, die sich hier schon einkleideten.

Das Video zum VIP Talk mit Evelyn Hammerström finden Sie hier (RP Corporate Content)

In Hammerströms Büro hängen Fotos von Stars wie Victoria Beckham und Justin Timberlake, Barbara Becker, Mickey Rourke und Verona Pooth, von Fußballbundes- und Nationalspielern. Die Mode-Expertin weiß, wie man ganzheitliche Konzepte mit Mode, Beauty, Accessoires und Gimmicks miteinander mixt, um so Kundschaft in den Laden zu locken.

Die Lebenspartnerin von Immobilienentwickler Udo Hensgen ist mit Mode groß geworden, ihre Eltern führten zwei Läden. Von der Mutter habe sie die „Nase für Mode“ geerbt. Mit 18 kam Evi – Mutter der erfolgreichen Fotografin Kimberly Hammerström – nach Düsseldorf und hatte ihren ersten Job bei dem Modefotografen Klaus Wickert.

Wenn sie heute eine Auszeit braucht oder ihr Düsseldorf zu eng wird, dann fliegt sie mal eben nach Ibiza und lädt den Akku auf. Das Haus dort ist eine Art Familien-Haus: Freunde kommen zu Besuch und natürlich die Tochter mit Ehemann Lord Edward Spencer-Churchill, dem 11. Duke of Marlborough. Seit 2000 lebt „Kimi“ in London und hat erst 2018 mit ihrer prachtvoll inszenierten Hochzeit samt den märchenhaften, von der in Düsseldorf lebenden Freundin Anna-Christin Haas („Galvan“) entworfenen Roben für Schlagzeilen in den bunten Blättern gesorgt.

Mutter und Tochter sehen sich oft und erst recht seitdem Nachwuchs in Sicht ist. „Im Herbst soll das Baby auf die Welt kommen“, sagt Evelyn Hammerström und freut sich auf ihre neue Rolle als Omi.

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