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Esprit-Schriftzug wird von Arena Düsseldorf entfernt

Neuer Name auf Arena Düsseldorf : Esprit-Schriftzug verschwindet von der Arena

Seit 2009 stand die Ratinger Textilfirma auf der Arena. Bis zum 25. August wird darauf der Name  „Merkur Spielarena“ aufgebracht.

Fast zehn Jahre stand am Rhein im Düsseldorfer Norden eine Esprit-Arena. Diese Tage sind gezählt, wie Radler und Spaziergänger jetzt beobachten können. Arbeiter sind dabei, die großen weißen Lettern auf rotem Grund zu entfernen oder genauer: sie zu überkleben.

Im Anschluss wird bis spätestens 25. August der Name „Merkur Spielarena“ aufgebracht. Dann findet das erste Heimspiel von Fortuna Düsseldorf in der neuen Saison statt.

Partner der städtischen Veranstaltungstochter D.Live ist die Gauselmann-Gruppe, die sich mit rund 250 Spielotheken und Sportwetten einen Namen gemacht hat. Das Unternehmen sucht in Zeiten, da der Gesetzgeber dafür sorgt, dass es in den Städten nicht zu einer zu großen Ballung von Spielhallen kommt, einen imagewirksamen Auftritt.

Düsseldorf ermöglicht diesen Auftritt und lässt sich dies gut entlohnen. 3,75 Millionen Euro zahlt die Gauselmann-Gruppe im Jahr für das Namensrecht. Der Vertrag ist auf zehn Jahre angelegt und kann frühestens nach sechseinhalb Jahren außerordentlich gekündigt werden. 

Firmengründer Paul Gauselmann darf sich auf eine Optik freuen, die etwas hermacht. Sein Unternehmen erhielt das Recht, alle vier Ecken der Arena mit jeweils zwei Bannern zu bekleben. Auch das Dach soll gebrandet werden.

Das Anbringen dieser Außenbanner ist sehr arbeitsintensiv. Ihre Fläche beträgt jeweils 45 mal 15 Meter. Pro Banner gehen die Experten von D.Live von einer Dauer von acht bis zehn Werktagen aus. Das bedeutet, es werden mehrere Teams parallel im Einsatz sein. Ihr Fortkommen hängt stark von den Wetterverhältnissen ab. Daher hofft man auf weiteren Sonnenschein, sodass die Arbeiten pünktlich abgeschlossen werden können.

Fortuna Düsseldorf hat seit Jahren den Wunsch, mit seinem Logo auf der Arena vertreten zu sein. Auch jetzt verhandelt der Klub darüber mit D.Live. Angesichts der Gauselmann-Präsenz ist es fraglich, ob dies möglich ist.