Nach zweiter Insolvenz von Esprit Ex-Vorstand sieht keine Perspektive – „Es müssen wohl alle 57 Filialen schließen“

Düsseldorf · Der Modekonzern ist in Europa erneut insolvent. Ein Top-Manager, der bis März 2024 bei Esprit war, sieht keine Hoffnung mehr für den Handel – die Düsseldorfer Belegschaft schon. Sie setzt auf den neuen Investor, der kurz vor dem Einstieg steht.

 Esprit-Filiale an der Schadowstraße: 1800 Quadratmeter Fläche, zwei Geschosse und mehr als 30 Beschäftigte.

Esprit-Filiale an der Schadowstraße: 1800 Quadratmeter Fläche, zwei Geschosse und mehr als 30 Beschäftigte.

Foto: Maximilian Nowroth

Am Mittwochmorgen um neun Uhr erfuhren die Betriebsräte von Esprit bei einer Versammlung in der Europazentrale in Ratingen, was im Laufe des Tages beim Amtsgericht Düsseldorf beantragt wurde – und seitdem bundesweit für Schlagzeilen sorgt: Das Europageschäft des Modekonzerns ist schon wieder insolvent, es ist das zweite Mal binnen vier Jahren.