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Düsseldorf: Erste Hinweise zur Herkunft des rätselhaften Grabsteins

Düsseldorf : Erste Hinweise zur Herkunft des rätselhaften Grabsteins

Auf den Bericht über den Grabstein aus dem Jahr 1643, den Familie Schellhammer in ihrem Lohausener Garten gefunden hatte, gibt es erste Reaktionen. Auf dem Stein steht, dass ein Konrad Quirin starb, und zwar am "15. Marti 1643", also im März. Nun hat sich ein Mann namens Konrad Knirim bei unserer Redaktion gemeldet, der in jenem Verstorbenen einen seiner Vorfahren vermutet. "Zweifellos ist dieser Konrad Quirin ein wichtiges Missing-Link in meiner Ahnenreihe." Die unterschiedliche Schreibweise der Namen sei auf die begrenzte Fähigkeit der Schreiber der Taufbücher zurückzuführen. "Knieriemen, Knieriem, Knierim, Knirihm, Knirim, Cnyrim und Quirin gehen alle auf die gleiche Bedeutung zurück - nämlich Schuster oder Lederhändler", sagt Knirim. Und weiter: "Ich beanspruche diesen in der RP vom 17. April 2018 beschriebenen Grabstein für meine Familie."

Auf den Bericht über den Grabstein aus dem Jahr 1643, den Familie Schellhammer in ihrem Lohausener Garten gefunden hatte, gibt es erste Reaktionen.

Auf dem Stein steht, dass ein Konrad Quirin starb, und zwar am "15. Marti 1643", also im März. Nun hat sich ein Mann namens Konrad Knirim bei unserer Redaktion gemeldet, der in jenem Verstorbenen einen seiner Vorfahren vermutet. "Zweifellos ist dieser Konrad Quirin ein wichtiges Missing-Link in meiner Ahnenreihe." Die unterschiedliche Schreibweise der Namen sei auf die begrenzte Fähigkeit der Schreiber der Taufbücher zurückzuführen.

"Knieriemen, Knieriem, Knierim, Knirihm, Knirim, Cnyrim und Quirin gehen alle auf die gleiche Bedeutung zurück - nämlich Schuster oder Lederhändler", sagt Knirim. Und weiter: "Ich beanspruche diesen in der RP vom 17. April 2018 beschriebenen Grabstein für meine Familie."

Finderin Anna Schellhammer ist daran gelegen, dass der Grabstein tatsächlich zu jemandem kommt, der darin einen Ahnen vermutet. Zunächst wird sie aber nun weitere Reaktionen abwarten und hofft auf die Unterstützung von Heimatforschern, alten Lohausenern und Historikern.

Wer Hinweise auf die Quelle des Steins hat, kann eine Mail an stadtpost@rheinische-post.de, Stichwort "Stein", senden.

(tb)