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Dritte Warnstreik-Welle: Erneut 2000 angestellte Lehrer im Ausstand

Dritte Warnstreik-Welle : Erneut 2000 angestellte Lehrer im Ausstand

An der dritten Warnstreik-Welle der angestellten Lehrkräfte haben sich 2000 Lehrer beteiligt. Wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag mitteilte, legten Lehrkräfte und Sozialpädagogen in mehreren Städten die Arbeit nieder und demonstrierten für mehr Lohn.

Demnach legten die angestellten Lehrer in Bielefeld, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Münster und Wuppertal die Arbeit nieder. Nach den Streikversammlungen vor Ort reisten die streikenden Angestellten zur landesweiten DGB-Demonstration nach Düsseldorf.

Unter dem Motto "Mit 8 Prozent aus der Krise" werden bei den Protesten in der Landeshauptstadt ab 14 Uhr mehrere Tausend Teilnehmer erwartet. Damit wollen die Gewerkschaften den Druck erhöhen, spürbare Tariferhöhungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder durchzusetzen. Ab 15.30 Uhr ist eine Kundgebung vor der Staatskanzlei geplant.

Die Tarifverhandlungen für die rund 700.000 Beschäftigten der Bundesländer (außer Hessen und Berlin) waren zuletzt ohne Annäherung vertagt worden. Die dritte Runde soll am 14. und 15. Februar in Potsdam stattfinden.

In NRW würden 130.000 Landestarifbeschäftigte und 60.000 Kommunalbeamte direkt von der geforderten Lohnerhöhung profitieren. Für die 260.000 Landesbeamten in NRW soll der Tarifabschluss laut DGB übernommen werden. Die Gewerkschaften streben eine Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten an.

Der Tarifvertrag war am 31. Dezember 2008 ausgelaufen. Im März 2008 waren für die 1,2 Millionen kommunalen und Bundesbeschäftigten für 2008 und 2009 Lohnzuwächse von acht Prozent vereinbart worden.

(DDP)