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Eon-Aufspaltung: Umzug der Zentrale nach Essen beginnt

Düsseldorf/Essen : Eon-Aufspaltung: Umzug der Zentrale nach Essen beginnt

Der Umzug des Energiekonzerns Eon ist am Freitag gestartet. Die Zentrale des Unternehmens wird nach Essen verlegt. Tausende Mitarbeiter müssen ihre Sachen packen.

Deutschlands größter Energiekonzern Eon hat mit dem Umzug der Zentrale von Düsseldorf nach Essen begonnen. Die Vorbereitungen liefen, am Nachmittag sollten die ersten Computer abgestellt und Büros leergeräumt werden, sagte eine Sprecherin am Freitag. In knapp einer Woche bis zum 23. Dezember sollen alle Mitarbeiter in ihren neuen Büros in Essen arbeitsfähig sein. In der Zwischenzeit arbeiteten viele Mitarbeiter von zu Hause aus oder in Ausweichbüros. Die Aufteilung des Konzerns ist nach Einschätzung von Eon die größte Aufspaltung der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Der Mutterkonzern mit neuem Firmensitz in Essen will sich künftig mit weltweit mehr als 40 000 Mitarbeitern auf erneuerbare Energien und den Vertrieb konzentrieren. Die Kraftwerkssparte mit rund 14 000 Menschen bleibt zusammen mit dem Handel unter dem neuen Namen Uniper in Düsseldorf. Uniper wird ein eigenständiges Unternehmen und soll im Herbst 2016 auch an der Börse notiert werden. Eon-Chef Johannes Teyssen will mit der Aufteilung des Unternehmens in "alte" und "neue" Energie die Potenziale beider Bereiche besser ausschöpfen.

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Am Umzug seien rund 3300 Mitarbeiter beteiligt, sagte die Sprecherin.
Sie wechselten teils innerhalb der bestehenden Standorte in Essen und Düsseldorf die Büros oder zögen von Düsseldorf nach Essen oder umgekehrt. Eon hat in Essen einen modernen Bürobau mit rund 2000 Arbeitsplätzen.

(dpa/isf)