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Düsseldorf: Engpass in der City verschwindet bald

Düsseldorf : Engpass in der City verschwindet bald

Das Nadelöhr an der Theodor-Körner-Straße - zwischen Heine-Allee und Kö - wird demnächst beseitigt. Rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft will man dort wieder zwei Geradeaus-Spuren haben. Derzeit gibt es oft lange Staus.

Einer der ärgerlichsten Verkehrs-Engpässe in der City wird bald verschwinden. Andrea Blome, die Chefin des Amtes für Verkehrsmanagement, sagte gestern, die Baustelle auf der Theodor-Körner-Straße zwischen Kaufhof und Breidenbacher Hof werde bald ein Stück zurückgebaut, um eine weitere Fahrspur frei zu machen. Das soll vor dem Andrang des Weihnachtsgeschäfts erledigt, müsste dann also spätestens ab Mitte November abgeschlossen sein.

Die Baustelle gehört zum Großprojekt Wehrhahnlinie. Direkt am Kaufhof wird nicht nur an der Unterfahrung des Kaufhauses gearbeitet, sondern auch an dem unten entstehenden Bahnhof der neuen Linie. Im Prinzip seit Beginn der Bauarbeiten leidet die Straße unter dem Lärm und dem Wegfall von einer, teilweise sogar zwei Fahrspuren. Vor allem für das Luxus-Hotel Breidenbacher Hof war die Baustelle in den Anfängen eine hohe Belastung, der Lärm und die Baumaschinen ließen oft das gesamte Haus erzittern.

Besonders in den vergangenen Monaten jedoch wurde der Bereich zu einem Engpass für den Straßenverkehr, der von der Heinrich-Heine-Allee kommend zur Kö oder weiter zur Blumenstraße wollte.

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Die Linkssabbiege-Spur auf der Heine-Allee war oft ein einziger Stau, bis zurück zur Einbiegung aus dem neuen Kö-Bogen-Tunnel. Der Grund: Die Autos kamen nicht voran, weil die Theodor-Körner-Straße verstopft war. Dies aus zwei Gründen: Es gibt dort eine Fußgängerampel, die offenbar nicht mit der Linksabbiegerampel von der Heine-Allee synchron geschaltet ist. Also werden die Fahrzeuge an dieser Ampel sofort wieder gestoppt und blockieren damit den Querverkehr auf der Heine-Allee.

Zudem fließt der weitaus größte Teil des Fahrzeugstroms nach rechts auf die Kö, kommt da aber nicht zügig weiter, weil ein stark frequentierter Fußgängerüberweg die Autos blockiert. Dieser Rückstau auf der Rechtsabbiegespur behindert aber auch jene Autofahrer, die geradeaus zur Blumenstraße wollen - was die Gesamtsituation nochmals verschlimmert.

Damit soll bald Schluss sein. Die Baustelle wird in den nächsten Tagen so weit verkleinert, dass der Geradeausverkehr wieder zwei eigene Fahrspuren zur Verfügung hat, was die Lage erheblich entspannend dürfte. Die Verkehrsplaner haben offenbar erkannt, dass bei starkem Pkw-Verkehr im bald beginnenden Weihnachtsgeschäft die Situation völlig außer Kontrolle geraten könnte. Schon heute kommt es im Bereich Heine-Allee/Breite Straße vor allem im morgendlichen Berufsverkehr, aber auch an Samstagvormittagen zur Blockade der gesamten Kreuzung.

Auch die Bahnen der Rheinbahn sind betroffen: Vor allem ortsfremde Autofahrer bemerken oft zu spät, dass sie nicht wirklich weiterkommen und stehen dann auf den dort in Richtung Ratinger Tor verlaufenden Gleisen einer ganzen Reihe von Straßenbahnlinien.

Weitere Probleme werden durch Baustellenfahrzeuge verursacht: Mehrmals am Tag passieren große Sattelschlepper mit Baumaterial und Betonmischer den Bereich und nehmen Raum weg. Vor allem, wenn sie dort einen Platz zum Abladen finden müssen oder auf engstem Bahn rangieren, um ihre Ladung auf das Gelände der Baustelle schaffen zu können.

(RP)