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EM 2024: Philipp Lahm in Düsseldorf wegen Pressezentrum

Kommt das Pressezentrum nach Düsseldorf? : Philipp Lahm begutachtet Böhlerwerke für Fußball-EM 2024

Düsseldorf möchte bei der Fußball-Europameisterschaft in vier Jahren Standort des Pressezentrums werden. Philipp Lahm schaute sich deshalb die Location an, in der das sogenannte International Broadcasting Centre entstehen soll.

Düsseldorf will bei der Fußball-Europameisterschaft in vier Jahren in Deutschland mehr als nur einer von zehn Spielorten sein. Die Landeshauptstadt ist einer von fünf Kandidaten, die sich um das Pressezentrum, das sogenannte International Broadcasting Centre (IBC), bewerben.

Entstehen soll das Pressezentrum in den Hallen der Böhlerwerke am Rande des Stadtgebiets, in denen sich Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) am Montag mit dem Weltmeister-Kapitän von 2014, Philipp Lahm, traf.

Lahm und Markus Stenger sind die Geschäftsführer der DFB Euro GmbH, die die Austragung der EM organisiert. Sie waren zusammen mit Martin Kallen, CEO der Uefa Events SA, nach Düsseldorf gekommen.

Vor Ort besichtigten die Delegationen der beiden Fußballverbände die Eventhallen und ließen sich von Georg Broich, der die alten Industriegebäude mit seiner Eventfirma bespielt, alles zeigen.

Weltmeister Lahm, der im Juni 2019 zum Geschäftsführer ernannt wurde und zusammen mit Stenger somit der Hauptverantwortliche für die Ausrichtung der EM ist, war nach dem Rundgang angetan.

Der 36-Jährige sagte: „Die Location hier in den Böhlerwerken ist sehr interessant. Historisch, aber gleichzeitig modern. Ich freue mich immer nach Düsseldorf zu kommen. Die Leute hier sind sehr offen und das braucht man ja auch bei einer Europameisterschaft, wenn Leute aus ganz vielen Ländern zusammenkommen."

Lobende Worte für Düsseldorf fand auch Kallen: „Wir fühlen uns hier sehr wohl. Hier wird sehr gut gearbeitet und es ist schon viel vorbereitet worden. Das freut uns. Zuletzt hat sich Düsseldorf auch als Ausrichter der Finalrunde der Europa League sehr gut präsentiert. Und die Böhlerwerke sind keine 08/15-Location. Es wird sehr spannend, zu sehen, ob man hier ein IBC machen kann."

Die Vertreter von DFB und Uefa werden in den nächsten Wochen auch die anderen Kandidaten besuchen. Mit einer Entscheidung über den Standort des International Broadcasting Centre wird noch in diesem Jahr gerechnet.

OB Geisel würde es begrüßen, wenn die Landeshauptstadt den Zuschlag erhält: „Düsseldorf ist eine Stadt der Offenheit, wir nehmen jeden herzlich in Empfang. Und wir haben in der Vergangenheit zum Beispiel mit dem Grand Départ der Tour de France gezeigt, dass wir Großveranstaltungen mit zahlreichen Medienvertretern aus aller Welt hervorragend organisieren können."