Hupkonzerte und Autokorso zur EM Albanische Fans bremsen Verkehr in Düsseldorf aus

Düsseldorf · Albanische Fans haben am Montag auf einigen Straßen in Düsseldorf den Verkehr ausgebremst. Schon vor dem Anpfiff fuhren sie im Autokorso durch die Stadt.

 An der Ecke Königsallee/Graf-Adolf-Straße sperrt die Polizei die Fahrbahn ab.

An der Ecke Königsallee/Graf-Adolf-Straße sperrt die Polizei die Fahrbahn ab.

Foto: Alexander Esch/Uwe-Jens Ruhnau

Fans der albanischen Fußballnationalmannschaft haben sich mit Autokorso und Hupkonzerten auf das Spiel in der Düsseldorfer Arena eingestimmt. Die Polizei reagierte am Abend mit Durchsagen und Sperrungen auf das Geschehen.

Tausende albanische Anhänger sind am Montag in die Landeshauptstadt gekommen. Dort trifft am Abend „ihre“ Nationalmannschaft auf Spanien – für die Albaner ist es ein entscheidendes Spiel. Mit einem Sieg könnten sie noch ins Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft einziehen und damit ein historisches Ergebnis erzielen.

Schon tagsüber waren laute Hupkonzerte in der Stadt zu hören. Viele Autos waren mit den roten albanischen Flaggen geschmückt. Vor allem auf der Königsallee und der Heinrich-Heine-Allee waren viele Autofahrer hupend unterwegs. Nach Angaben der Polizei kam es zwischenzeitlich außerdem zu einem Stau im Rheinufertunnel. Dort sei der Verkehr von Fans lahmgelegt worden, hieß es.

Auch am Abend mussten die Einsatzkräfte auf die sich dynamisch entwickelnde Lage reagieren. Um die Fahrzeuge aus der Innenstadt zu halten, wurde die Ecke Königsallee/Bahnstraße mit Pollern abgesperrt. Auch Motorradpolizisten waren im Einsatz.

Auch die Einfahrt zur Kö über die Graf-Adolf-Straße ist gesperrt.

Auch die Einfahrt zur Kö über die Graf-Adolf-Straße ist gesperrt.

Foto: Alexander Esch/Uwe-Jens Ruhnau
EM 2024 in Düsseldorf: Albanische Fans ziehen mit Fan-Walk zur Arena
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Tausende albanische Fans machen sich auf den Weg zur Arena

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Foto: Bretz, Andreas (abr)

Einige Fans versuchten daraufhin, die Absperrungen zu umfahren. Sie wurden von Polizisten angehalten. Nicht nur in der Stadt kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen, auch auf den Autobahnen in Richtung Arena war es voll.