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Nicht nur bei der WM: Einzelhandel ist Mannschaftssport

Nicht nur bei der WM : Einzelhandel ist Mannschaftssport

Düsseldorf (RP). Schadowstraße und Flingerstraße gehörten während der Fußballweltmeisterschaft zu den Gewinnern im Einzelhandel. Dass die Luxusmeile Königsallee, auf der deutlich weniger Geschäfte an den Sonntagen und in den fortgeschrittenen Abendstunden geöffnet hatten, im Vergleich dazu abfiel, ist für den Einzelhandelsverband indes nachvollziehbar. "Die Kö-Händlerschaft hat getan, was sie tun konnte", sagte Geschäftsführer Thomas Thienen am Montag, dem Tag nach dem WM-Finale. Filialgeschäfte mit Edelmarken oder Händler mit anderem hochpreisigen Sortiment gehörten ohnehin nicht zu den hauptsächlichen Adressen für das breite WM-Publikum. Düsseldorf als Drehscheibe zwischen den Spielorten war für den NRW-Einzelhandelsverband "Modellstadt" für eine Untersuchung zum Thema verlängerte Öffnungszeiten. Modellcharakter deshalb, weil die drei 1A-Lagen Königsallee, Flingerstraße mit Altstadt und Schadowstraße wechselseitig innerhalb weniger Minuten erreichbar sind und verschiedene Käuferschichten anziehen. Das Bild bei den Öffnungszeiten an Werktagen bis 22 Uhr : An der Schadowstraße hielten 40 Prozent der Einzelhändler ihre Geschäfte länger geöffnet, an der Flingerstraße 80 Prozent, an der Königsallee 20 Prozent. Gemessen an den Verkaufsflächen (an der Schadowstraße stehen die großen Kaufhäuser): Schadowstraße 80, Flingerstraße 80, Königsallee 20 Prozent. An den verkaufsoffenen Sonntagen und am Fronleichnamstag beteiligten sich im Vergleich zu den Werktagen mehr Einzelhändler: Schadowstraße und Flingerstraße mit je 90 Prozent, Königsallee 25 Prozent.

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p class="text">Düsseldorf (RP). Schadowstraße und Flingerstraße gehörten während der Fußballweltmeisterschaft zu den Gewinnern im Einzelhandel. Dass die Luxusmeile Königsallee, auf der deutlich weniger Geschäfte an den Sonntagen und in den fortgeschrittenen Abendstunden geöffnet hatten, im Vergleich dazu abfiel, ist für den Einzelhandelsverband indes nachvollziehbar. "Die Kö-Händlerschaft hat getan, was sie tun konnte", sagte Geschäftsführer Thomas Thienen am Montag, dem Tag nach dem WM-Finale. Filialgeschäfte mit Edelmarken oder Händler mit anderem hochpreisigen Sortiment gehörten ohnehin nicht zu den hauptsächlichen Adressen für das breite WM-Publikum. Düsseldorf als Drehscheibe zwischen den Spielorten war für den NRW-Einzelhandelsverband "Modellstadt" für eine Untersuchung zum Thema verlängerte Öffnungszeiten. Modellcharakter deshalb, weil die drei 1A-Lagen Königsallee, Flingerstraße mit Altstadt und Schadowstraße wechselseitig innerhalb weniger Minuten erreichbar sind und verschiedene Käuferschichten anziehen.

Das Bild bei den Öffnungszeiten an Werktagen bis 22 Uhr : An der Schadowstraße hielten 40 Prozent der Einzelhändler ihre Geschäfte länger geöffnet, an der Flingerstraße 80 Prozent, an der Königsallee 20 Prozent. Gemessen an den Verkaufsflächen (an der Schadowstraße stehen die großen Kaufhäuser): Schadowstraße 80, Flingerstraße 80, Königsallee 20 Prozent. An den verkaufsoffenen Sonntagen und am Fronleichnamstag beteiligten sich im Vergleich zu den Werktagen mehr Einzelhändler: Schadowstraße und Flingerstraße mit je 90 Prozent, Königsallee 25 Prozent.

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p class="text">Kein einheitliches Bild ergab sich zum Thema finanzieller Erfolg. Auch hier reichten die Düsseldorfer Aussagen von "erfolgreich" oder "Erwartungen erfüllt" bis "es hätte durchaus mehr sein dürfen". Der Anteil "zufriedener Aussagen" war an Flingerstraße und Schadowstraße höher als an der Kö. Der Verband begründet solche Aussagen zur Flingerstraße mit dem hohen Modeangebot für junge Leute in Verbindung mit der Altstadt.

Schließlich die Erkenntnis, dass sich Einzelhandel zum "Mannschaftssport" entwickeln müsse. Über Betriebstypen hinweg gehe es um ein "Mehr an Kommunikation und Zusammenarbeit". Der alte Begriff "Kauf-Mannschaft" erhalte eine neue Bedeutung.

(alfa)