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Einkaufswochenende in Düsseldorf: Lange Schlange vor den Geschäften, viele Kunden aus dem Umland

Einkaufswochenende in Düsseldorf : Lange Schlange vor den Geschäften, viele Kunden aus dem Umland

Lange Schlangen vor vielen Geschäften in der Innenstadt, viele auswärtige Kennzeichen, zufriedene Händler - so lässt sich das Wochenende in der Einkaufsstadt Düsseldorf kurz zusammenfassen.

„Es war voll!“  - Wer am Samstag in der Düsseldorfer Innenstadt unterwegs war, kann die Aussage von Martin Lück unterschreiben. Vor vielen Geschäften hatten sich lange Schlangen gebildet. Der Chef von Schumann Optik an der Heinrich-Heine-Allee und Vorsitzendem der Altstadtgemeinschaft ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir haben vor allem ein gutes Geschäft mit Sonnenbrillen gemacht und waren von 10 bis 18 Uhr voll eingespannt.“

Eine ähnliche Resonanz habe er auch von anderen Betrieben in der Altstadt bekommen. „Es gab an diesem Wochenende viel Absatz. Besonders aus dem Umland ist viel Publikum nach Düsseldorf gekommen.“ Die Stadt sei sehr attraktiv, jetzt müsse man nur daran arbeiten, das auch zu erhalten.

Auch Peter Wienen von der IG Königsallee ist zufrieden. Die Geschäfte an der Prachtmeile konnten sich ebenfalls über viel Zulauf aus den Nachbarstädten erfreuen. Das hätten auch die Kennzeichen der Autos in den Parkhäusern gezeigt. Besonders freut er sich, dass wieder zahlreiche Besucher aus den Niederlanden zum Shopping an die Kö kamen. „Die kaufstarke Klientel aus dem Nachbarland kam schon vor der Pandemie gerne zum Luxuseinkauf zu uns Und jetzt sind sie wieder da.“

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Insgesamt habe es sich ausgezahlt, dass viele Geschäfte auch während des Lockdowns den Kontakt zu ihren Kunden gehalten hätten. „Die Kunden freuen sich jetzt, endlich wieder in die Geschäfte kommen zu können.“ Für bemerkenswert hält er den Erfolg der großen französischen Luxusmarken an der Kö. „Die haben hier teilweise größere Umsätze erzielt als in ihren Stammhäusern in Paris.“

„Es war den ganzen Tag über sehr rummelig“, freut sich Thomas Görner von Foto Koch an der Schadowstraße. Die Passantenfrequenz an der Einkaufsstraße zeige deutlich nach oben. „Wir haben bei uns zwar noch nicht das Niveau von vor der Pandemie erreicht - auch im November und Dezember lief es noch etwas besser - aber ich bin sehr optimistisch.“

Peek & Cloppenburg hatte am vorigen Samstag noch zeitweilig die Eingangstüren schließen müssen, mit der Stufe 1 der Corona-Regeln war die Situation an diesem Wochenende aber deutlich entspannter. Bis zu 1600 Kunden durften sich nun gleichzeitig in dem Kaufhaus aufhalten, zuvor war es die Hälfte gewesen. Lange Schlangen gab es am Samstag an der Schadowstraße hingegen bei Primark und zeitweise bei TK Maxx.

(csr/ujr)