Düsseldorf: Eingänge zur Stadt sollen betont werden

Düsseldorf: Eingänge zur Stadt sollen betont werden

Die Bezirksvertretung 5 möchte, dass die Stadteingänge nach Düsseldorf im Bezirk durch eine besondere Gestaltung deutlicher hervorgehoben werden. Der Stadtbezirk grenzt an die Städte Duisburg, Ratingen und Meerbusch an. "Die von dort in die Landeshauptstadt führenden Straßen treffen in Angermund, Kalkum und Lohausen auf Straßenabschnitte, die stark frequentiert sind und zudem eine besondere Gestaltung vermissen lassen", schreibt die CDU in ihrem Antrag.

Sie möchte das ändern und schlägt vor, an vier Stellen - in Angermund an der Rahmer Straße, in Wittlaer an der Duisburger Landstraße, in Kalkum an der Kalkumer Schlossallee und in Lohausen an der Niederrheinstraße - beispielsweise durch neue Grünflächen, Schilder oder Kunstwerke die Stadteingänge attraktiver zu gestalten. "Besonders wünschenswert wäre dabei, das wiederkehrende Element des Düsseldorfer Radschlägers in die Gestaltung aufzunehmen", sagt die CDU. Dadurch würde die Möglichkeit bestehen, das markante Symbol an allen anderen Zufahrten nach Düsseldorf einzusetzen. So verfahre unter anderem auch schon Berlin mit seinem Wahrzeichen. Dem Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt. Monika van Volxem (FDP) hält allerdings nicht viel von einer einheitlichen Gestaltung aller Ortseingänge. "Es sollte die Freiheit gegeben werden, Ideen zu entwickeln, die dem jeweiligen Ort entsprechen."

Keine Mehrheit fand hingegen ein Antrag der SPD, mit dem der östliche Kreisverkehr an der Graf-Engelbert-Straße und Rahmer Straße in Angermund aufgewertet werden soll. Damit wollte die SPD einer Initiative entsprechen, die sich seit geraumer Zeit mit der Verschönerung des Ortsbildes beschäftigt. Geplant war, verschieden hohe Grassorten in dem Kreis anzupflanzen, in dem sich bereits Rosen befinden. Die Bezirksvertretung hätte für die Verschönerungsarbeiten rund 2500 Euro aus eigenen Mitteln bereitstellen müssen, was offenbar zu viel gewesen ist.

(brab)