Düsseldorf: Eine Rhein-Fahrt wie einst für Beuys

Düsseldorf: Eine Rhein-Fahrt wie einst für Beuys

Eine Erinnerungsaktion an den Düsseldorfer Künstler Joseph Beuys haben die Schützen des 3. Zuges der Gesellschaft Reserve am Dienstag in Szene gesetzt.

Der Professor war 1973 nach seinem Rauswurf aus der Kunstakademie von Studenten "heimgeholt" worden. In einem Einbaum wurde er vom Links- zum Rechtsrheinischen gerudert. Am Dienstag mimte der Zahnarzt Philip Dann den Beuys, Waldkönig Achim Graner den Anatol.

Die Fahrt in einem "Kirch-Boot" (den Einbaum verkniff man sich aus Sicherheitsgründen) begann diesmal im Medienhafen, angelegt wurde an der Oberkasseler Brücke.

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Weil laut Beuys jeder Mensch ein Künstler ist, erklärten die kreativen Unruhestifter des 3. Zuges die Kirmes kurzerhand zur Aktionskunst und die Schausteller zu Aktionskünstlern. Auf der Kirmes ging es ansonsten am Dienstag ziemlich heiß zu.

(RP)
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