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Düsseldorf: Einbruch bei der Venetia

Düsseldorf : Einbruch bei der Venetia

Schreck für Barbara Oxenfort: Als sie Donnerstagabend nach Hause kam, war die Terrassentür aufgebrochen und drinnen standen Schubladen und Schranktüren offen. Einbrecher hatten ihren Schmuck gestohlen. Und 20 Euro.

Barbara Oxenfort sieht es schon wieder gelassen und mit dem für sie typischen Humor. Als sie gestern Abend über den Einbruch in ihr Haus in Oberkassel spricht, sagt sie nur: "Ich bin jetzt völlig schmucklos!" Gemeint ist: Ihr Schmuck wurde gestohlen.

Donnerstagabend, 20.30 Uhr. Mit ihrem Hund Pitsch (der Name des schwarzen Schäferhundes ist abgeleitet von Killepitsch) kommt die derzeitige Venetia nach Hause und bemerkt, dass im Gästezimmer Schubladen offen stehen und Dreck auf dem Boden liegt, außerdem ist die Terrassentür nicht verschlossen. Sie ist irritiert, ahnt da aber noch nicht, was passiert ist. Als sie weiter durchs Haus geht, bemerkt sie auch in anderen Räumen Ungewöhnliches. Schränke sind offen, Schubladen heraus gezogen. Desgleichen im Büro. Nun wird ihr klar: Einbrecher waren im Haus.

Als sie ins Bad kommt, sieht sie, was gestohlen wurde: Im Waschbecken liegen verschiedene Schatullen, in denen Barbara Oxenfort ihren Schmuck aufbewahrte - leer. Ringe, Kette, Anhänger, alles weg. Oxenfort: "Wir haben ja noch nicht einmal einen Safe. Da war kein Stück von großem Wert dabei, aber halt Schmuck von einer Großtante und ein Schmuckstück, das mein Mann mir bei einem Urlaub geschenkt hat. Dass diese Sachen jetzt weg sind, ärgert mich und ist traurig. Sie hatten alle für mich einen ideellen Wert." Auch Geld wurde gestohlen: 20 Euro aus einem Portemonnaie. Oxenfort dazu: "Dieser Einbrecher kommt garantiert nicht wieder, das hat sich für ihn nicht gelohnt." Vom Täter gibt es keine Spur, die Polizei ermittelt. Weiteren Schaden hat er nicht angerichtet.

Künftig will die Venetia häufiger ihren Hund daheim im Haus in Oberkassel lassen. Denn der ist entsprechend ausgebildet und wird anschlagen, wenn noch einmal einer versucht, ins Haus zu kommen, sagt sie.

(RP)