Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen: Ein Toter bei Unfall auf A 46

Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen : Ein Toter bei Unfall auf A 46

Bei einem Unfall auf der Autobahn 46 ist am Mittwoch am Kreuz Hilden eine Person getötet worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers war ein Lastwagen auf ein Baustellenfahrzeug aufgefahren. Aufgrund der Bergungsarbeiten kam es zu langen Staus. Seit 13 Uhr fließt der Verkehr wieder.

Ersten Ermittlungsergebnissen der Autobahnpolizei Düsseldorf zufolge, hatten Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenbau NRW eingangs des Autobahnkreuzes Hilden eine Tagesbaustelle mit Vorabsicherung eingerichtet. Vor der Arbeitsstelle befand sich auf dem rechten von drei Fahrstreifen eine fahrbare Absperrtafel, die an einen Lastwagen der Autobahnmeisterei angehangen war.

Um 9.54 Uhr fuhr aus noch ungeklärter Ursache ein dreiachsiger Lastwagen ungebremst auf die fahrbare Absperrtafel der Autobahnmeisterei und drückte diese gegen das Baustellenfahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Baustellenfahrzeug nach links verschoben. Der Fahrer des auffahrenden Dreiachsers, ein 49-jähriger Mann aus Leverkusen, erlitt bei dem Aufprall tödliche Verletzungen.

Der Fahrer des Baustellenfahrzeuges befand sich außerhalb des Fahrzeuges und erlitt einen Schock. Der 48-jährige Straßenwärter, ebenfalls ein Mann aus Leverkusen, wurde mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

Zum Zwecke der umfangreichen Aufräum- und Bergungsarbeiten musste die Hauptfahrbahn der A 46 in Fahrtrichtung Düsseldorf bis 13 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Nebenfahrbahn des Autobahnkreuzes Hilden abgeleitet. Es bildete sich in Richtung Düsseldorf ein bis zu sechs Kilometer langer Stau.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf 80.000 Euro.

(afp)
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