Auskranung an der Messe Düsseldorf: Ein Schifflein wird gefahren

Auskranung an der Messe Düsseldorf : Ein Schifflein wird gefahren

Die ersten Yachten für die Messe Boot im Januar sind in Düsseldorf eingetroffen und aufwendig in die Hallen gebracht worden.

Die Ankunft der ersten schicken Yachten einige Wochen vor Beginn der weltgrößten Wassersportmesse Boot ist eine logistische Meisterleistung. Gerade rechtzeitig aus Sicht aus Sicht von Schiffskranführer Norbert Pilarski hatte es in den Tagen davor geregnet, so dass der Rheinpegel wieder spürbar gestiegen war. Die 50. Ausgabe der Boot findet vom 19. bis 27. Januar auf dem Gelände der Messe Düsseldorf in allen 16 Hallen statt und ist täglich von 10 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Im vergangenen Jahr hatte es ein Rekordergebnis gegeben: 1923 Aussteller aus 68 Ländern zeigten ihre Innovationen, 247.000 Besucher kamen. Auch dieses Jahr werden es wieder knapp 2000 Aussteller sein, davon mehr als die Hälfte aus dem Ausland.

Morgens gegen 8 Uhr hob Schiffskran „Big Willy“ am Dienstag eine erste, gegen 15 Uhr dann die letzte von vier Yachten aus dem Wasser, die an diesem Tag in Düsseldorf ankamen. Die erste und die letzte stammen beide aus dem Hause „Sunseeker“ mit Sitz im britischen Poole – eine von ihnen war mit einem Preis von 4,7 Millionen Euro das teuerste Objekt des Tages, mit 76 Tonnen außerdem das schwerste. Ebenso wie die anderen kamen sie eigenständig, also „auf dem eigenen Kiel“ nach Düsseldorf. Im Januar werden weitere Boote dann auf einem Ponton aus Rotterdam zur Messe gebracht.

Spezialkran Big Willi hebt Yachten aus dem Rhein in Düsseldorf

Sie sind Teil einer breiten Auswahl für Wassersportfreunde: Rund 1500 Segel- und Motorboote haben ihre Messeheimat auf der Boot, wie deren Chef Petros Michelidakis erläutert. Dazu kommt ein breites Angebot von Motoren und Motorentechnik, Kanus und Kajaks, Wasserski und Wakeboards, Jetskis, Tauchzubehör und vieles rund um das Surfen.