Kommentar: Ein Neubeginn ist in Sicht

Kommentar : Ein Neubeginn ist in Sicht

Nun also auch noch eine große Sanierung. Und das nach den finanziellen Problemen, dem sinkenden Zuspruch der Zuschauer und der endlosen Intendanten-Suche.

Im Schauspiel folgt eine schlechte Nachricht auf die andere. Aber man darf nicht übersehen, dass es erste positive Signale gibt. Übergangs-Intendant Günther Beelitz bietet trotz widriger Bedingungen attraktives Theater und scheint entschlossen, die Probleme im Haus anzugehen. Das hätte man besser früher getan. Mit der Wahl des neuen Intendanten Wilfried Schulz ist auch endlich ein echter künstlerischer Neubeginn in Sicht.

Wenn es gelingt, das Haus bis zu seinem Antritt zu sanieren, hat der neue Leiter die Bedingungen, die er braucht - und das Schauspiel produziert hoffentlich wieder gute Nachrichten. arl

(RP)
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