Ein lichter Raum für Trauer und Abschied

Eröffnet : Ein lichter Raum für Trauer und Abschied

Bestattungshaus Frankenheim lässt neue Kapelle segnen.

(ho) Die Rituale um den Tod und die Bestattung eines Menschen haben sich schnell und nachhaltig verändert, viele wollen bei ihrer Beerdigung keine kirchliche Betreuung. Aber dennoch legen sie wert auf ein würdiges Umfeld für die Trauer und den Abschied.

Bestatter wie der Düsseldorfer Claus Frankenheim haben sich darauf eingestellt und bieten private Kapellen für Trauerfeiern an. Frankenheim hatte am Hauptsitz der Firma an der Münsterstraße die Möglichkeit, solche Kapellen zu bauen, und passte sie immer wieder an. Nun eröffnete die Firma die dritte Hauskapelle am Standort. Der Raum, ausreichend groß für rund 100 Menschen, wurde mit dezenter Deko aus altem Holz und einer geschickten, das Kreuz symbolisierenden Beleuchtung in der Decke gestaltet. Naturbilder in den Fenster erzeugen eine friedliche Stimmung. Zur Präsentation des neuen Raumes hatte Firmen-Chef Claus Frankenheim zwei Geistliche um Einsegnung gebeten – sowohl Michael Dederichs (kath. Kirche) wie Rainer Kemberg (ev. Kirche) kamen dem offenbar gern nach und fanden in ihren Ansprachen geschickt den richtigen Ton für diesen Anlass – einerseits respekt- und würdevoll, andererseits aber auch mit einem feinen Humor für den Vertreter der jeweils anderen Kirche. Dass Frankenheim die fast fünfjährige Bauzeit in all ihren Tücken aufgrund Düsseldorfer Baurechts mit zwangsläufig erlernter Gelassenheit schilderte, erinnerte eine ganze Reihe der Gäste an eigene Erfahrungen (übrigens auch die Geistlichen!) – kopfnickend lauschten sie den Worten des Firmeninhabers. Dass dieser gut vernetzt ist , zeigte die Gästeliste: Fürs Winterbrauchtum war Josef Hinkel da (Ex-Prinz, Ex-CC-Chef), für die Schützen Lothar Inden mit seinem Oberst Günter Pannenbecker, fürs Handwerk Kammerpräsident Andreas Ehlers. Außerdem dabei Alexander Schröder-Frerkes (American Chamber of Commerce), Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven, Tischbaas „Kin Ziet“ Josef Nagel, Martin Meier (Derendorfer Jonges), Reserve-Präsident Wilfried Kiefer, Frank Spielmann (Unterrather Schützen), Arno Juraschek sowie Heinz Willi Franken (Hubertusjäger).

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