E-Scooter in Düsseldorf: Voi startet als dritter Anbieter nach Tier und Lime

Mobilität in Düsseldorf : Voi startet als dritter E-Scooter-Anbieter

Nach Tier und Lime ist mit Voi ein dritter Anbieter von E-Scootern in Düsseldorf an den Start gegangen. Seit Freitagmorgen stehen die Miet-Roller in der Innenstadt verteilt.

Den Anfang in Düsseldorf machte bereits kurz nach Zulassung der E-Scooter in Deutschland im Juni der Berliner Anbieter Tier. Fast zwei Monate lang waren die grünen Scooter die einzigen im Stadtbild. Mitte August zog dann Lime aus San Francisco nach. Am Freitag, 13. September, startete dann mit dem schwedischen Anbieter Voi der dritte Anbieter.

Die Skandinavier sind nach eigenen Angaben der größte europäische Anbieter von Miet-E-Scootern. Wie Unternehmenssprecher Marc-Julien Brüggemann unserer Redaktion sagte, starte man zunächst „mit einer kleinen Flotte von 50 bis einigen hundert E-Scootern.“ Dann steigere man die Anzahl je nach Bedarf, um gemeinsam mit den Städten das Angebot an die Nachfrage anzupassen.

Wie viele Roller in Düsseldorf aktuell stehen, teilte Voi nicht mit. Überschlägt man die in der App angezeigten Roller, kommt man auf rund 200 Scooter.

Wie Brüggemann weiter sagte, gebe es in Düsseldorf eine Besonderheit: „Sie ist die erste deutsche Stadt mit unserem brandneuen 'Voyager 2'-Modell.“

Voi will seine E-Scooter bis Ende des Jahres in 30 bis 35 deutschen Städten anbieten. „Generell sehen wir in allen Städten über 100.000 Einwohnern Potenzial“, sagte der Sprecher.

Voi ist derzeit der günstigste der drei Verleiher in der Landeshauptstadt. Allen gemeinsam ist eine Grundgebühr von einem Euro pro Fahrt, ein Lime-Roller kostet dann 20 Cent pro Minute, Tier verlangt 19 Cent, Voi 15 Cent pro Minute.

Tier hat seine Flotte mittlerweile von 800 auf 1300 Roller erweitert. Lime war anfangs mit rund 100 Rollern vertreten, hat mittlerweile deutlich über 200 Scooter im Angebot.

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Das Voi-Geschäftsgebiet wird zu Beginn begrenzt im Norden von der Klever und Jülicher Straße, im Osten von der Linie Ahnfeldstraße, Acker-/Ecke Gerresheimer Straße und Hauptbahnhof, im Süden von der Burghofstraße und im Westen vom Rhein.

Eine Auszeit im Winter soll es für die E-Scooter übrigens nicht geben. „Bisher ist keine Winterpause geplant. Solange die Nutzer mit den Scootern fahren, haben sie die Möglichkeit dazu“, teilte Voi mit. „Wir gehen davon aus, dass sie auch im Winter fleißig gefahren werden.“ In Skandinavien habe es auch im vergangenen Winter „eine hohe Nachfrage“ gegeben.

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(csr)