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E-Scooter in Düsseldorf: Dott startet - das kostet die Nutzung

Nach Tier, Lime, Voi und Bird : Dott startet als fünfter E-Scooter-Anbieter in Düsseldorf

Seit kurzer Zeit befinden sich die E-Scooter des niederländischen Unternehmens im Stadtgebiet. Der Anbieter will im Konkurrenzkampf vor allem mit Nachhaltigkeit punkten. Wir erklären, was das bedeutet und wie viel die Nutzung des Scooters kostet.

Mit dem niederländischen Unternehmen Dott ist der fünfte E-Scooter-Anbieter in Düsseldorf gestartet. Seit knapp zwei Wochen sind die Fahrzeuge des Unternehmens in der Landeshauptstadt verfügbar. Nachdem es zunächst in Abstimmung mit der Stadt eine einwöchige Pilotphase gab, soll die Menge der Scooter langfristig auf 1000 Exemplare erhöht werden.

Nach Tier, Voi, Bird und Lime bieten mit Dott nun insgesamt fünf Unternehmen ihre Fahrzeuge in Düsseldorf an. Die Scooter von Voi sind aktuell wegen der Corona-Krise jedoch nicht im Einsatz, auch Lime hatte seine Fahrzeuge mehrere Wochen nicht in Betrieb und ist erst seit kurzer Zeit wieder im Stadtgebiet verfügbar.

Dass so viele Anbieter in Düsseldorf profitabel arbeiten können, glaubt man bei Dott nicht. „Unserer Meinung nach wird sich der Markt der E-Scooter in naher Zukunft stark konsolidieren“, sagt Sprecher Felix Kuffner. Im Kampf mit der Konkurrenz will das niederländische Unternehmen mit Nachhaltigkeit punkten. So würden die Scooter ausschließlich mit Ökostrom geladen. „Außerdem beschäftigen wir Mechaniker, die die Lebensdauer der Fahrzeuge enorm verlängern“, berichtet Kuffner. Dadurch würden Ersatzteile recycelt und Fahrzeuge regelmäßig gewartet.

Das Einzugsgebiet ist vergleichbar mit der Konkurrenz und erstreckt sich von Bilk bis Unterrath sowie von Heerdt bis Grafenberg. Der Bereich um Carl- und Altstadt ist in größten Teilen zum Parken gesperrt, um zu verhindern, dass dort zu viele Scooter herumstehen. Denn dieser Umstand hatte in der Vergangenheit immer wieder für Ärger bei Passanten und der Stadt geführt.

Preislich liegt Dott leicht über dem Durchschnitt. Die Entsperrgebühr für ein Fahrzeug beträgt wie bei den anderen Anbietern einen Euro, jedoch ist der Scooter mit einem Minutenpreis von 0,20 Euro zusammen mit Bird am teuersten. Voi zum Beispiel verlangt stattdessen nur 0,15 Euro pro Minute. Jedoch sollen Vielfahrer die Möglichkeit bekommen, günstigere Minutenpakete zu erwerben.