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Düsseldorf: Düsseldorfs schlimmste Schlaglöcher

Düsseldorf : Düsseldorfs schlimmste Schlaglöcher

Leser kritisieren vor allem die marode Torfbruchstraße. Die wird aber vorerst nicht saniert.

Bislang war der Winter eher mild, und die Frostschäden auf den städtischen Straßen sind - noch - überschaubar. Roland Hahn, stellvertretender Leiter des Amts für Verkehrsmanagement, ist deshalb optimistisch: "Vielleicht kommen wir dieses Jahr glimpflich davon." Erste Schlaglöcher, die sich in den vergangenen Wochen auftaten, sind schon repariert, so an der Mindener und der Hüttenstraße.

Und die Leser haben noch eine Menge Arbeit für die städtischen Straßenbautrupps gemeldet. Spitzenreiter in der Löcherliste ist demnach die Torfbruchstraße. Mehrfach geflickt seien dort die Schadstellen schnell wieder aufgebrochen, schrieben viele Gerresheimer. "Man hat die Wahl zwischen Schlagloch und knubbeliger Flickstelle. Und Slalom-Fahren ist bei dem starken Verkehr dort nicht angebracht", heißt es in einem Brief. Besonders schlimm sieht es demnach im Abschnitt zwischen Sulzbach- und Dreherstraße aus.

Viele Leser fürchten nun, dass die Fahrbahn so bleibt, bis die dort geplanten Kanalbauarbeiten abgeschlossen sind. Aus dem Rathaus hieß es gestern, eine grundlegende Sanierung der Fahrbahn sei derzeit nicht im Haushalt vorgesehen, die Verkehrssicherheit sei aber gewährleistet. Ganz in der Nähe sei auch der Pöhlenweg nur unzureichend geflickt worden und durch Schwerverkehr zu den innerstädtischen Baustellen stark belastet. Und große Löcher, so die Leser, hätten sich auch in der Grunerstraße (Höhe Hausnummer 33) und auf der Hoffeldstraße zwischen Linden- und Behrenstraße aufgetan. Dieser Abschnitt sei für Nutzer von Rollatoren und Radfahrer besonders gefährlich.

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Ein Risiko für Radler ist auch die Erich-Klausener-Straße in Stockum, die eine regelrechte Buckelpiste geworden sei. Als Radfahrerfalle meldet eine Autofahrerin zudem ein großes Loch von der Saarbrücker / Ecke Roßstraße. Der Grütersaaper Weg in Knittkuhl wird als löchrige Strecke gemeldet, ebenso die Straße Wittgatt, die Wittlaerer Verbindung von Bockumer Straße zur B8. Von Himmelgeist bis Itter ärgern sich Anwohner über den Zustand der Straße Am Steinebrück, wo notdürftig geflickte Löcher nach wenigen Monaten wieder aufplatzten. Und im Linksrheinischen habe der Baustellenverkehr zu Vodafone tiefe Löcher auf dem Greifweg hinterlassen.

(rl)