Düsseldorfs OB Thomas Geisel nimmt Stellung zu Filialschließungen der Stadtsparkasse

Filialschließungen in Düsseldorf : Geisel nimmt Stellung zur Stadtsparkasse

(ujr) Viele Senioren kritisieren die Schließungswelle von Filialen der Stadtsparkasse. Bei einer Versammlung in Flehe waren in dieser Woche Andrang und Unmut groß. Oberbürgermeister Thomas Geisel zeigt nun „Verständnis für den Ärger vieler Kundinnen und Kunden“.

Vor dem Hintergrund der geänderten Kundengewohnheiten sei eine Anpassung der Filialstruktur nachvollziehbar. Darunter dürfe aber eine bürgernahe Versorgung mit Bargeld und Bankservices nicht leiden, so Geisel, der auch den Verwaltungsrat der Stadtsparkasse führt. „Als öffentlich-rechtliches Geldinstitut sollte sie wenigstens mit Geldautomaten und mobilen Services vor Ort präsent sein.“ Das kündigt die Sparkasse auch an – aber das reicht den Bürgern nicht. Sie wollen ihre Filialen und Ansprechpartner behalten.

Die Stadtsparkasse will 14 Filialen schließen. Acht Standorte werden durch mobile Filialen ersetzt: Lichtenbroich (Matthiaskirchweg), Heerdt (Nikolaus-Knopp-Platz), Wittlaer (Kalkstraße), Heyestraße, Hassels (Hasselsstraße), Flehe (Fleher Straße), Hamm (Hammer Dorfstraße) und Urdenbach (Kammerathsfeldstraße). Erhalten bleiben SB-Bereiche mit einem Geldautomaten und einem Drucker für Kontoauszüge. Sechs Filialen werden ersatzlos geschlossen: Friedrichstadt (Friedrichstraße), Monheim-Süd, Münsterstraße, Pempelfort (Duisburger Straße), Altstadt (Bolkerstraße) und Lierenfeld (Reisholzer Straße).